handling November 2010 12 Handhaben AAbtastung nhand dieser „scheibchenweisen“ der Prüfl inge beim Durch- lauf durch die Zeilenkamera und der damit ermittelten Kontur werden die Teile auf Typ und Orientierung bewertet.
Damit lassen sich die Teile auch über ein großes Format- spektrum hinweg sicher handhaben.
Eine Spezialität des Anbieters MRW ist für den Kunden dabei von besonderer Bedeutung: Die Vereinzelungskammern, auch Staukammern genannt: Das sind vom MRW-Rechner gesteuerte pneumatische „Riegel“ quer zur Transportrichtung, die dafür sorgen, dass die Kontaktstifte ver- einzelt gepuffert, bereitgehalten und auf Anforderung einzeln ausgegeben werden.
Damit wird man auch mit schwer oder gar nicht im Strang staubaren Teilen fertig.
Zusätzliche Flächenkamera Im Laufe der Zeit sind neue Produkttypen hinzugekommen mit immer feiner wer- denden Details und Lagemerkmalen.
Die zeilenweise Erfassung stieß an ihre Gren- zen.
Die Anforderung war nun Lagemerk- male teils unter 0,1 Millimeter Ausprägung zu detektieren.
Natürlich sollte auch wei- terhin – unabhängig von der Länge des Kontaktstifts und der Position des Lage- merkmals – geprüft werden können.
Des- halb wurde ein neues System mit einer zu- sätzlichen Zwei-Megapixel-Flächenkamera von Keyence konzipiert.
Keyence vor allem deswegen, weil sie sich wie der Robo-Pot völlig autark ohne Verwendung eines PCs bedienen lässt.
Diese Kamera konzentriert sich auf einen Erfassungsbereich von acht mal sechs Millimeter und erfasst dort auch sehr kleine Merkmale.
Kleinste Merkmale werden erkannt Die Stifte kommen wie gewohnt aus dem Wendelförderer und laufen an der Zeilen- kamera vorbei.
Sie bewertet auf korrekten Teiletyp, sucht nach Resten, Schrott und stellt die Mindestabstände her.
Anschlie- ßend wird der Prüfl ing weiter zur Flächen- kamera gefördert, und der MRW-Rechner erzeugt ein Triggersignal, sobald der Teile- anfang in deren Erfassungsbereich ein- läuft.
Je nach Position des Lagemerkmals wird nun gewartet, bis die Bildaufnahme erfolgt.
Der erfasste Bereich erfährt an- schließend eine Untersuchung auf das re- levante Merkmal, und das Ergebnis geht an den Rechner.
Ist der Kontaktstift falsch orientiert, wird er kurze Zeit später in den Wendelförderer zurückgeblasen.
Befi ndet er sich in der richtigen Orientierung, darf er passieren und wird – wie bisher in den Vereinzelungskammern – gepuffert und bereitgehalten.
Der Anwender besitzt damit eine An- lage, die mittlerweile Hunderte und zu- künftig wohl auch noch weitere Teiletypen handhaben kann – mit einem Staukam- merkonzept das so viele unterschiedliche Teile vereinzeln und puffern kann und mit einem Erkennungssystem, das auch mit extrem kleinen Unterscheidungsmerk- malen an unterschiedlichen Stellen fertig wird.
pb Mit dem Robo-Pot-Zuführ- system von MRW lassen sich unterschiedlichste Kontakt- stifte optisch überwachen, vereinzeln sowie sortenrein und lagerichtig zuführen.
Ein Vision-System erfasst alle Prüf- linge.
Staukammer-Konzept Sicheres Vereinzeln sehr ähnlicher Teile Robo-Pot-Micro ? Kennziffer 203 MRW C.M.
Fuisting, Iggingen, Tel.
07175/9207-0, Fax 9207-44, www.mrw-fuisting.com Robo-Pot-Micro mit fünf Stau- kammern und Vision System meistert die Zuführung, Prüfung und Vereinzelung unterschiedlicher Kontakt- stifte mit sehr kleinen Un- terscheidungsmerkmalen.
(Foto: ? Kennziffer 23