handling September 2010 36 www.handling.de Lineartechnik Edas in Beispiel für diese Premiumklasse ist Modul 160/15.
Sein einzigartiger Aufbau ist die Basis für verschiedene Ab- wandlungen und ermöglicht ein indivi- duelles Eingehen auf die Anforderungen der Anwender.
Bei der Auswahl der pas- senden Lineareinheit sind verschiedene Aspekte relevant: Von zentraler Bedeu- tung sind unter anderem Baulänge sowie Antriebskonzept.
Um den individuellen Anforderungen der Kunden besser ge- recht zu werden, hat der Komponenten- und Systemhersteller für die Automatisie- rungstechnik IEF Werner mit Hauptsitz in Furtwangen das Modul 160/15 als Basis genommen und es entsprechend der Kundenanforderungen jeweils abgewan- delt.
In der Basisversion hat das Modul ei- nen Hub von 100 bis 5.500 Millimeter.
Die maximale Verfahrgeschwindigkeit beträgt fünf Meter pro Sekunde.
Sein Aufbau be- steht aus einem Doppelhohlkörperprofi l, zwei Führungen und zwei Zahnriemen.
Neuerdings ist das Modul 160/15 auch als Variante „G“ mit zwei unabhängig voneinander verfahrbaren Schlitten er- hältlich, bei welcher zwei Zahnriemen über zwei Motoren angetrieben wer- den.
Dieses innovative Antriebskonzept eröffnet bei vielen Anwendungen neue Perspektiven.
Statt zwei Lineareinheiten nebeneinander anzuordnen, wird nun beispielsweise der Einsatz lediglich einer solchen Einheit ermöglicht.
Das Modul 160/15 ist außerdem mit beidseitig angetriebenen Zahnriemen er- hältlich, wodurch größere Vorschubkräfte übertragen werden können.
Bei Linearein- heiten mit größeren Hüben und größeren Verfahrgeschwindigkeiten werden Fehler- positionierungen durch überspringende Zahnriemen vermieden.
Der Vorteil dieser Einheit ist neben kürzeren Taktzeiten und einer höheren Betriebssicherheit auch die längere Lebensdauer.
Für den Einsatz in Maschinen mit engen Platzverhältnissen ist das Modul 160/15 auch als Variante mit zwei Schlitten vom Typ Modul 80/15 erhältlich.
Da die beiden Lineareinheiten nicht zueinander ausgerichtet werden müssen, spart der Anwender bei der Montage Zeit.
Zudem ist der Platzbedarf im Gegensatz zu zwei separaten Linear- einheiten wesentlich geringer.
Bei der Variante „GPA“ werden zwei Flächenportale innerhalb des gleichen Arbeitsraums betrieben.
Dies wird durch einen Parallelantrieb, welcher die beiden Schlittenpaare separat antreibt, ermög- licht.
Da die Baulänge der Lineareinheit bei vielen Anwendungen eine große Rolle spielt, wurde das Modul 160/15 um die Variante „C“ ergänzt.
Diese Einheit ist um 124 Millimeter kürzer als die Stan- dardvariante, hat jedoch alle gewohnten Merkmale, etwaa integrierte induktive Endlagenschalter oder fl exibler Motoran- bau.
Vorteilhaft sind hier die kompakten Abmessungen und der geringe Platzbe- darf.
Da die beiden Profi lschienenfüh- rungen im Abstand von 80 Millimeter an- geordnet sind, können am Schlitten hohe Drehmomente aufgenommen werden.
Der Einsatz einer hochwertigen Führung ermöglicht eine hohe Dynamik und eine gute Laufkultur.
Um die Führungsbahnen vor grobem Schmutz zu schützen, sind die Führungselemente abgedichtet.
Mit der Version „light“ bietet der Hersteller noch eine preisgünstige Variante an, bei der die Führung nur auf einer Seite abge- deckt ist.
pb Die Premiumklasse der Line- areinheiten von IEF Werner vereint kompakte Bauformen mit hohen Leistungsdaten.
Sie erfüllt steigende Anforde- rungen moderner Montage- und Produktionsanlagen an Geschwindigkeit und Präzision.
Eine Basis, viele Varianten Der Alleskönner: Abgewandelte Lineareinheit für individuelle Anwendungen Eine Basis, viele Varianten: Die Variante GPA kommt dann zum Einsatz, wenn zwei Flächenportale innerhalb des gleichen Arbeitsraums betrieben werden sollen.
(Foto: IEF Werner) Linearmodul 160/15 ? Kennziffer 99 IEF Werner, Furtwangen, Tel.
07723/925-154, Fax 925-100, www.ief-werner.de