handling August 2012 36 www.handling.de Special Intelligentes Vakuum Um den effektiven Energieverbrauch ein- zelner Vakuum-Erzeuger innerhalb einer Anlage ermitteln zu können, zum Beispiel bei der Handhabung von Blechteilen in der Automobilindustrie, hat Schmalz sein Ejektoren-Programm weiterentwickelt.
Die High-End-Version SXPI-PC/SXMPi-PC der Kompaktejektoren-Baureihe X-Pump verfügt über eine integrierte Logik und IO-Link-Schnittstelle.
Die ermöglicht es, digitale Signale zentral an der Hauptsteu- erung der Anlage auszulesen.
Für maxi- mal mögliche Prozesstransparenz sorgen dabei die Diagnosefunktionen von Condi- tion Monitoring und Energy Monitoring.
Mittels Condition Monitoring werden Fehler oder Unregelmäßigkeiten im Hand- habungsprozess frühzeitig erkannt und geortet.
Dadurch hat der Anwender die Möglichkeit, Instandhaltungsmaßnahmen bedarfsgerecht zu planen und Maschi- nenstillstandzeiten zu verhindern.
Neu ist die patentierte Energy Monitoring-Funk- tion, mit der sich die Energieverteilung innerhalb der Anlage bis hinunter zur einzelnen Komponente analysieren lässt: Durch einen in den Ejektor integrierten Drucksensor kann der Anwender den En- ergieverbrauch im Prozess auswerten und Trends über einen defi nierten Zeitraum messen, beispielsweise den Energiever- brauch pro Handhabungszyklus oder pro Schicht.
Mittels Energy Monitoring kann der Anwender also konkrete, qualitative Aussagen zum Energieverbrauch und zu Veränderungen an der Anlage treffen.
Darauf basierend lassen sich bedarfsge- recht entsprechende Maßnahmen wie ein Werkzeugwechsel oder eine vorbeu- gende Wartung einleiten, um so die En- ergieeffi zienz der Anlage zu erhöhen und Prozesskosten zu minimieren.
bw Halle 1, Stand 1020 Ejektoren mit Energy Monitoring ? Kennziffer 166 J.
Schmalz, Glatten, Tel.
07443/2403-0, Fax 2403-259, www.schmalz.com Erklärt sich fast allein Um komplexe Montagezellen einfach zu handhaben, hat IEF Werner die Steue- rung PA-Control Touch entwickelt.
Über die Oberfl äche hat der Bediener bis zu 16 Achsen sicher im Griff: PA-Control Touch vereint die bekannte Positionier- und Ablaufsteuerung mit dem Anzeigenme- dium in einem Gerät.
Damit lassen sich kleine und mittlere Automatisierungslö- sungen verständlich programmieren und das schon nach einer kurzen Schulung.
Inbetriebnahme und Programmierung erfolgen über eine Ethernet-Schnittstelle mit dem Softwarepaket Winpac.
Die grafi sche Oberfl äche ermöglicht eine intuitive Bedienerführung – ohne Handbuch.
Steuern lassen sich sowohl Servotec S2, Flexmotec, Intellmot als auch Dunmot.
Erhältlich ist die Steuerung in drei verschiedenen Anzeigegrößen: 3,5 Zoll, sieben Zoll und 10,4 Zoll.
Auf der Motek wird IEF auch das Palettiersystem Variostack präsentieren.
Rohteile, die zum Beispiel von einer Produktions- auf eine angegliederte Mon- tagelinie befördert werden sollen, können damit orientiert bereitgestellt und in vor- gegebener Lage zugeführt werden.
Nach der Bearbeitung holt das Palettiersystem die Fertigteile wieder von der Montage- linie ab.
Das System ist offen und modular auf- gebaut und lässt sich individuell an jede Aufgabenstellung anpassen.
Weiterhin nach Stuttgart kommt das Palettiersys- tem Ecostack.
Es eignet sich für Palettier- aufgaben, die eine sichere und effektive Automatisierungslösung erfordern.
Auf- grund seiner Arbeitsweise lässt es sich in Montagelinien einbinden und ermöglicht die Integration bereits bestehender Pro- dukthandlingsysteme wie Roboter.
bw Halle 1, Stand 1420 Montagezellensteuerung ? Kennziffer 167 IEF Werner, Furtwangen, Tel.
07723/925-0, Fax 925-100, www.ief-werner.de Schwingt nicht Als erster Anbieter setzt Fibro bei einem Schwerlastpositioniertisch für Rohbau- und Schweißanwendungen in der Automobil- industrie ein konsequent modulares und damit preisleistungsoptimiertes Konzept um.
Der lebensdauergeschmierte und war- tungsfreie Fibromat positioniert große und schwere Teile oder Vorrichtungen.
Er wird über eine Stirnradverzahnung angetrieben und ist auf Wunsch mit pneumatischer In- dexierung ausgestattet.
Im Gegensatz zu konventionellen Positioniertischen mit Zy- linderkurve ist das Getriebe bei der neuen Lösung nicht selbsthemmend, so dass die Kraft bei einem plötzlichen Stromausfall oder Notstopp nicht auf die Kurve über- tragen wird.
Schäden an der Mechanik des Rundtischs sind damit ausgeschlos- sen.
Zudem schwingt der Tisch selbst bei großen Aufbauten während der Positio- nierung nicht auf.
In der Grundversion ist der Rundtisch mit einem Asynchron-Ser- vogetriebemotor mit vorkonfi guriertem Antriebsumrichter ausgestattet.
Ebenso gut können alle anderen gängigen Motor- typen der bekannten Hersteller eingesetzt werden.
So lässt sich das Gerät mithilfe von Synchron-Servomotoren auch als zu- sätzliche Achse auf einen Roboter synchro- nisieren und mit dem gleichen Befehlssatz wie der Roboter ansteuern.
Speziell für robotergestützte Anwendungen verfügt der Positioniertisch standardmäßig über eine große, zentrale Mittenbohrung.
Diese beträgt in der kleinsten Rundtischausfüh- rung bereits 320 Millimeter.
Beim größten Modell kann sie problemlos bis auf 1.200 Millimter erweitert werden.
Den Schwer- lastpositioniertisch gibt es serienmäßig in vier Größen mit Schalttellerdurchmessern von 800, 1.000, 1.250 und 1.600 Milli- meter.
Bei der kleinsten Größe sind bereits Aufbauten bis zu einem Durchmesser von 4.500 Millimeter und Transportlasten bis 10.000 Kilogramm möglich.
25.000 Kilo- gramm und Aufbauten bis 9.500 Millime- ter schafft das größte Modell.
bw Halle 1, Stand 1500 Schwerlastrundschalttisch ? Kennziffer 168 Fibro, Weinsberg, Tel.
07134/73-0, Fax 73-218, www.fi bro.com