Editorial Liebe Leserinnen und Leser, während dieser heißen Sommertage freu- en wir uns alle an einer möglichst frischen Brise.
Die kann man sich im Schwimmbad holen, an einem See, abends im Biergar- ten, auf einem Berg.
Oder in Potsdam.
Konkret am Hasso-Plattner-Institut.
Dort hat vor drei Jahren die School of Design Thinking ihren Lehrbetrieb aufgenom- men – eine Ideenschmiede von bemer- kenswerter Art.
Unter der Leitung von Professor Ulrich Weinberg ist ein unge- wöhnlicher und in dieser Form einmaliger Zusatzstudiengang im Angebot – „Design Thinking“.
Studenten nahezu aller Fach- richtungen am Ende ihres universitären Master-, Diplom- oder Promotions-Stu- diums kommen hier zusammen und su- chen im Team innovative, prototypische Lösungen für kundenzentrierte Produkte und Dienstleistungen.
Vorbild der zwei- semestrigen Ausbildung ist die d.school an der Stanford University in USA.
Es tref- fen sich Künstler, Ingenieure, Mediziner, Psychologen, Wirtschaftswissenschaftler, Designer und/oder IT-Fachleute bei der gemeinsamen Suche nach Antworten auf konkrete Fragen.
Zum Beispiel: Wie können wir Trägern von medizinischen Implantaten mit Hilfe von Echtzeit-Infor- mationen über ihre Vitalfunktionen den Alltag erleichtern und ihren Lebensstan- dard erhöhen? Oder: Wie können wir es Bewohnern städtischer und ländlicher Re- gionen ermöglichen, einsitzige Elektroau- tos in ihre Mobilitätsketten einzubinden? Die Ergebnisse, die jüngst bei der dies- jährigen Abschlusspräsentation vorgestellt wurden, sind so verblüffend wie pfi ffi g.
Die Arbeit in der multidisziplinären Gruppe bringt Ideen hervor, auf die einer allein nie- mals kommen würde.
Wer seine Nase über den eigenen Tellerrand hält, bekommt eben mehr frische Luft ab.
Die jungen Menschen am HPI, hoch motiviert, begeis- terungsfähig, noch unverbogen und ohne Scheuklappen, verbreiten die se frische Brise, die wir so nötig haben, und oben- drein Super-Geschäftsideen.
Ihre Antwort auf die Frage, wie man auf Verkehrsfl ug- häfen künftig die Fluggast-Abfertigung effi zienter und komfortabler gestalten kann und dabei die nötigen Sicherheits- standards sogar noch verbessert, ist so eine: Der Flight Assistant Security Trolley, kurz FAST genannt, ist eine tolle „Wägel- chen-Idee“.
Sie könnte jenem Intralogisti- ker, der sie ins Praktische umsetzt, ziem- lichen Wind ins Haus bringen (Mehr dazu: Seite 47 sowie www.handling.de/News.
htm und www.hpi.uni-potsdam.de).
Den wünsche ich Ihnen und natürlich eine interessante Lektüre unserer Sommer- Ausgabe, Ihre Petra Born Chefredakteurin born@hoppenstedt.de ? Kennziffer 192 GREIFTECHNIK www.iprworldwide.com IPR-Intelligente Peripherien für Roboter GmbH Industriestraße 29, 74193 Schwaigern Tel.
07138/812-100, Fax 07138/812-500 ANFORDERUNGEN BEGREIFEN PARALLELGREIFER WINKELGREIFER WERKZEUG- WECHSLER AUSGLEICHS- ELEMENTE ? Kennziffer 7 Wir stellen aus: Motek 13.-16.09.2010, Halle 1, Stand 1620