trische oder eine pneumatische Lösung“, so Jürgen Kühnle, Kollege von Gomerin- ger.
„Als Produktmanager arbeite ich daran, die effi zienteste Lösung bei ein- zelnen Komponenten herauszuarbeiten.
Energie spielt dabei eine bedeutende Rolle.“ Energieeffi zienz als Wettbewerbsfaktor Wolfgang Engler weist im Zusammen- hang mit dem Thema Energieeffi zienz auf die Bedeutung der TCO hin: „Nicht nur Zeit ist nunmehr Geld, wie in der Vergangenheit, sondern auch Energie ist Geld.
Damit gewinnt eine ganzheitliche Betrachtung von Kosten über die Lebens- zeit von Automatisierungslösungen an Gewicht.“ Seiner Erfahrung nach neh- men sich viele Ingenieure und Konstruk- teure bisher kaum Zeit dafür, um über Energieeffi zienz nachzudenken.
Der not- wendige Zeitaufwand für Engineering ist vielfach noch eine Hemmschwelle, um sich mit Energieeffi zienz auseinanderzu- setzen.
Den TCOs wird bisher noch keine große Bedeutung zugemessen.
TCOs sind derzeit noch untergeordnetes Verkaufs- argument, also quasi ein „nice to have“.
Engler ist sicher, dass sich die Einstellung der Ingenieure und Konstrukteure ändern wird: „Die Energiekosten stellen neben den Instandhaltungskosten den größten Anteil der Betriebskosten dar.
Energieef- fi zienz ist damit Wettbewerbsfaktor.“ Gemeinsames Engineering Im Engineering werden die Grundlagen für spätere Wettbewerbsfähigkeit und Profi tabilität gelegt.
Wesentlicher Faktor für die Vergeudung von Zeit und Ressour- cen ist, dass Lieferanten nicht früh genug in den Engineering-Prozess mit eingebun- den werden.
„Studien zeigen, dass bis zu 50 Prozent der Kosten eingespart werden können, wenn man Lieferanten früh in Entwicklungsprojekte mit einbezieht.
Eine frühe Einbindung der Lieferanten ermög- licht klare Ziele hin- sichtlich Flexibilität und Kosten sowie eine optimale, ener- gieeffi ziente Ausle- gung der Systeme“, weiß Jochen Luik, Produktmanager bei Festo.
„Kennen wir die exakten Anfor- derungen einer Ap- plikation, ist es uns möglich, Systeme richtig zu dimensio- nieren und auszule- gen.“ Ein Umdenken der Ingenieure und Konstrukteure spart Kosten durch frühzeitige Einbindung der Lieferanten in Projekte sowie durch neue Blickweise auf den Engineering-Prozess an sich.
„Durch eine ganzheitliche me- chatronische Sichtweise im Engineering- Prozess können bis zu 20 Prozent der Kosten eingespart werden im Vergleich zu einem herkömmlichen Engineering- Prozess“, meint Paul Kho, Ingenieur bei Festo.
Der Unterschied zum herkömmlichen Prozess liegt im Ablauf des Projekts, das die Konstruktionsabteilungen nicht mehr der Reihe nach durchläuft, sondern von Mechanik, Elektrik und Steuerungstech- nik gemeinsam bearbeitet wird.
Dieser parallele Prozess reduziert den Aufwand bei Projektierung, Programmierung und Inbetriebnahme deutlich.
Möglich wird das mechatronische En- gineering durch kompatible und standar- disierte Komponenten, die schnell und einfach auswählbar sind.
Damit erhöht sich die Flexibilität, und der Engineering- Prozess wird verkürzt.
Mechatronische Grundsätze hat Fes- to bereits bei der Entwicklung des Bio- nischen Handling-Assistenten angewen- det: Hier handelt es sich um ein neuartiges Handhabungssystem in Leichtbauweise.
Durch sein geringes Gewicht verbraucht es nur ein Bruchteil der Energie eines herkömmlichen Handhabungssystems.
Die Festo-Ingenieure haben hier bereits umgedacht und Mechatronik und Ener- gieeffi zienz in der Entwicklung berück- sichtigt.
„Durch neue Denkweisen von der Simulation bis zur Dimension wird Energieeffi zienz so möglich gemacht“, so Paul Kho.
pb handling August 2010 7 www.handling.de Zur Sache einlagen@licefa.de Fon 05222.2804-11 SORTIERGENIE fürDrehteile BesuchenSie uns unterwww.licefa.de ? Kennziffer 12 Mechatronisches Engineering ? Kennziffer 213 Festo, Esslingen, Tel.
0711/347-0, Fax 347-2144, www.festo.com Gesamtkosten – die Sparpyramide nach Enterprise.
Bionischer Handling-Assistent.