auch die Koordinaten für Anschlüsse und Beschriftungsfl ächen sind hinterlegt.
Einsparungen unterwegs Die im mechanischen Planungssystem aus den Produktdaten generierten Daten für Ausschnitte, Bohrungen und Gewinde werden über spezielle NC-Schnittstellen direkt an die Fertigung – etwa an eine Fräsmaschine – übergeben.
Mechanische Komponenten wie Gehäuseteile und Montageplatten können so zügig produ- ziert werden.
Die Anschluss- und Befestigungs-Koor- dinaten der eingesetzten Bauteile ermög- lichen es, in Verbindung mit dem virtu- ellen 3D-Modell der Anlage die optimalen Verlegewege für die Verdrahtung zu be- rechnen sowie die benötigten Aderlängen zu ermitteln.
Auch die gewünschte Tren- nung von Last- und Steuerleitungen wird dabei berücksichtigt.
Die Daten werden dann an einen Kabelkonfektionierungs- Automaten übergeben.
Die Drähte wer- den typisiert, abgelängt und automatisch beschriftet.
Die Leiterenden werden ent- sprechend der Vorgaben gecrimpt oder mittels Ultraschall verdichtet.
Eine eindeutige Kennzeichnung aller Komponenten einer mechatronischen Einheit erleichtert die Inbetriebnahme vor Ort sowie Wartung und Service.
Eine hochwertige und gut lesbare Markierung der einzelnen mechatronischen und elek- tronischen Elemente und Leiter mit ausrei- chendem Informationsgehalt ist entschei- dendes Qualitätsmerkmal.
Beschriftungen enthalten zunehmend mehr Informati- onen – etwa Angaben über Anlage und Ort oder Quelle und Ziel auf jedem Leiter.
Die Kennzeichnungstiefe im CAE-System ist daher nicht mehr begrenzt.
Betrachtet man im weiteren Verlauf der Wertschöpfungskette die Kosten für die Markierung aller Leiter und Betriebsmittel einer Maschine, so ist der hohe Zeitauf- wand ursächlich für die Kosten.
Häufi g werden die Markierungs-Informationen in der Fertigung zusätzlich manuell eingege- ben und mit aufwendig zu bedienenden Druck- oder Plottersystemen beschriftet.
Auch hier liegt ein nennenswertes Einspar- potenzial, da alle zur Beschriftung erfor- derlichen Informationen bereits im CAE- System vorhanden sind.
Die Daten werden einfach an ein Druckprogramm übergeben und direkt gedruckt.
Mit dem Wegfall der manuellen Eingaben entfallen auch die Fehlerrisiken.
Georg Grunenberg/pb handling August 2010 41 www.handling.de Ident- und Kommunikationstechnik Das Modell des Prismas visualisiert das Zu- sammenwirken der unterschiedlichen Teile des Produktionsprozesses, die durch hoch- wertige disziplinspezifi sche Produktdaten miteinander in Beziehung stehen.
Dipl.-Ing.
Georg Grunenberg, Produkt-Ma- nager, Business Unit Industrielle Verbin- dungstechnik, Phoenix Contact GmbH & Co.
KG, Blomberg.
(Fotos: Phoenix Contact) Produktdaten ? Kennziffer 211 Phoenix Contact, Blomberg, Tel.
05235/3-00, Fax 341-1200, www.phoenixcontact.de ? Kennziffer 8 Im rauen Umfeld Die Baumer VeriSens Vision Sensoren der Serie 1500 und 1800 mit Edelstahl- gehäuse, Schutzart IP69K und Ethernet- schnittstelle ermöglichen eine fl exible Anlagenintegration in rauen Umge- bungsbedingungen, die hohe Anfor- derungen an Hygiene und Reinigungs- zyklen stellen.
Die leistungsfähigen Funktionen zur Inspektion, Identifi kation und Zeichenerkennung können damit dort eingesetzt werden, wo es die An- wendung erfordert – ohne zusätzliche mechanische Schutzmaßnahmen.
IP69K zertifi zierte Kabel zur Integration sind verfügbar.
Die Sensoren mit Edelstahl- gehäuse sind für den Einsatz in Berei- chen mit hohen Hygieneanforderungen konzipiert.
Im Lebensmittelbereich kön- nen zum Beispiel Verpackungen und deren Inhalt geprüft und Mindesthalt- barkeitsdaten gelesen werden.
Auch die Inspektion von Lebensmitteln vor der Verpackung kann mit den bewährten Funktionen zur Kontrolle von Position, Lage, Anwesenheit und Vollständigkeit durchgeführt werden.
bw Identsensoren ? Kennziffer 231 Baumer, CH-Frauenfeld, Tel.
0041/52/7281-122, Fax 7281-144, www.baumer.com