handling August 2010 44 www.handling.de Robotertechnik Kuka Roboter präsentiert mit der neuen Robotergeneration Quantec die Nachfolger ihrer meistverkauften Roboterserien comp und Serie 2000.
Große Vielfalt Gewohnte Robustheit in neuer Form Dspektrum urch das umfangreiche Modell- von 15 Robotergrund- typen und diversen Montagevarianten stellt die Quantec-Serie sicher, dass für jede kundenspezifi sche Anwendung der jeweils perfekt geeignete Roboter zur Verfügung steht.
Erstmals deckt eine einzige Roboterfamilie den hohen Traglastbereich von 90 bis 300 Kilogramm bei Reich- weiten von 2.500 bis 3.100 Milli- meter komplett ab.
Quantec soll in der Automation Erleichte- rung bringen – durch maximale Flexibilität in der Anlagenplanungs- und Konstruktionsphase, reduzierten Konzeptions- und Konstruktionsaufwand sowie mehr Planungssicherheit.
Kompakt und leicht Die Roboter der neuen Serie sind gekenn- zeichnet durch bis zu 160 Kilogramm we- niger Gewicht und 25 Prozent weniger Volumen.
Reichweite und Traglasten bleiben dabei unverändert.
Die Serie führt damit den Markt mit der höchsten Leistungsdichte an.
Die Quantec-Robo- ter sind die kompaktesten ihrer Klasse, reduzieren den Platzbedarf und führen zu mehr Einsatzmöglichkeiten in der Produk- tion – selbst in beengten Räumen.
Auch im hohen Traglastbereich werden kom- pakte Zellenlayouts möglich.
Schnell und genau Die leichteren Bauteile ermöglichen eine höhere Dynamik, noch kürzere Taktzeiten und sind gleichzeitig dennoch steifer.
Da- durch überzeugt die neue Roboterserie durch Präzision und eine Punktwiederhol- genauigkeit von plus/minus 0,06 Millime- ter.
Die Roboter sind von gewohnt robus- ter Qualität.
Die Serie wurde auf der Basis Die Modellpalette der neuen Roboterserie Quantec besteht aus vier Produktlinien: „ultra“ für Traglasten bis 300 Kilo- gramm, „prime“ bis 240 Kilogramm Traglasten für Punkt- schweißen und mehr, „extra“ als vielseitige Allroundro- boter für Traglasten bis 210 Kilogramm sowie „pro“ bis 120 Kilogramm.
(Foto: Kuka) Orange für grün Die Gemeinschaftsinitiative „Green Automation“ der Automatisierungsbranche wur- de auf der diesjährigen Automatica der Öffentlichkeit präsentiert.
Kuka schließt sich dieser Initiative zum aktiven Umweltschutz an – bei unternehmens internen Abläufen, beim Produktportfolio sowie in der intelligenten Automatisierung.
Kuka hat sich zum Ziel gesetzt, auch in der Leistungserstellung nachhaltig zu agieren und die natürlichen Ressourcen so wenig wie möglich zu belasten.
Kuka setzte als weltweit erster Roboterhersteller umweltfreundliche, wasser- lösliche Lackierungen für seine Robotersysteme ein.
In der Produktion konn- te in den vergangenen fünf Jahren eine Stromeinsparung von jährlich durch- schnittlich acht Prozent pro hergestelltem Roboter erreicht werden.
Solarzellen auf den Werksdächern liefern Strom.
Die Einsparung von Energie ist auch in der Berufsausbildung Thema: Im Ausbildungszentrum in Augsburg lernen die Auszubil- denden den Stromverbrauch verschiedener elektrischer Verbraucher zu messen und miteinander zu vergleichen.
Auch die Einführung in den aktiven Umweltschutz ist Bestandteil der Ausbildung.
Schließlich veranstaltet Kuka Roboter auch interaktive Mitarbeiteraktionen, etwa einen Energiespartag, bei dem Experten Einsparmög- lichkeiten vorstellen, die sowohl im Büro als auch zu Hause den Energieverbrauch deutlich senken können.