Fassungen der Ecken korrekt sein.
Risse sehen wie belanglose unregelmäßige Li- nien aus, die durch Kontrastverstärkung und Schwellenwertverfahren hervorge- hoben werden.
Die Algorithmen zur Ras- tererkennung suchen nach allem, was ungewöhnlich ist, wie Risse oder unter- brochene Tintenlinien.
Lineare Messal- gorithmen überprüfen die einwandfreie Positionierung des Tintenrasters, das vorhanden sein sollte.
Die Anforderungen an den Roboter sind prinzipiell einfach.
Er muss mit der Kamera genau erkennen, wie die Wa- fer auf dem Band liegen.
Das integrierte Bildverarbeitungsprogramm ermittelt die exakte Ausrichtung des Wafers.
Der SmartController setzt diese Informati- onen via FireWire-Schnittstelle in ein ge- drehtes Koordinatensystem um, das mit den Kanten des Wafers ausgerichtet ist.
Der Controller des Bildverarbeitungspro- gramms klassifi ziert die Zellen und sor- tiert die ausgemusterten Wafer in ver- schiedene Behälter.
Es gibt Wafer, die gereinigt und wieder- verwertet werden können und solche, die verschiedene, nicht korrigierbare Mängel aufweisen, etwa abgeplatzte Kanten und Ränder sowie Risse.
Da die verschiedenen Mängel unterschiedliche Ursachen haben, ist das Sortieren entsprechend dem Man- geltyp hilfreich bei der kontinuierlichen Prozessverbesserung.
Wafer-Handling abgestimmt Die Wafer-Handling-Station, die nach der Inspektion folgt, verwendet einen Adept Quattro-Roboter und stimmt sich mit dem Bildverarbeitungssystem ab, um so- wohl die Inspektion als auch das Handling der Wafer zu automatisieren.
Der Quattro s650H hat eine neuartige Kinematik, die speziell für High-Speed Verpackung und Materialhandling entwickelt wurde.
Er ist weltweit der einzige Roboter mit Vier- Arm-Design und erreicht eine hohe Ge- schwindigkeit und Beschleunigung über den gesamten Arbeitsbereich.
Als weitere Abweichung von der her- kömmlichen Praxis bei der Materialhand- habung durch Roboter verwendet die Konstruktion das Bernoulli-Prinzip.
Es zeigt, wie man den positiven Luftdruck nutzen kann, um einen Wafer eng an eine fl ache Platte anzusaugen, ohne dass dieser dabei die Platte berührt.
Die Strö- mungsgeschwindigkeit der Luft, die durch eine enge Spalte zwischen den Greifplat- ten und dem Wafer strömen muss, muss sich erhöhen, damit die Luft entweichen kann.
Außerhalb des Spalts verringert sich die Strömungsgeschwindigkeit der Luft bis auf null.
Demnach muss der Luftdruck in dem Spalt viel niedriger sein als der Umgebungsdruck.
Der Umgebungsdruck presst den Wafer eng an die Platte, jedoch ohne dass dieser die Platte berührt.
Da manuelle Inspektion nicht immer einheitlich ist – manche mustern mehr Zellen aus als notwendig, und andere lassen Zellen passieren, die eigentlich ausgemustert werden müssen – ermög- licht eine automatisierte Inspektion mit Roboter und Bildverarbeitung eine besse- re Qualität mit einer höheren Geschwin- digkeit bei gleichzeitiger Reduzierung der Material- und Fixkosten.
Mit dem Einsatz eines Bildverarbeitungsprogramms kön- nen Eigenschaften wie Länge und Brei- te von Wafern millimetergenau erkannt oder Risse am Wafer erfasst werden.
Rüdiger Winter/bw handling August 2010 43 www.handling.de Ident- und Kommunikationstechnik Der Quattro-Roboter von Adept ist eine Weiterentwicklung der Delta-Roboterkon- fi guration.
Im Gegensatz zu den Delta-Ro- botern dreht der Quattro-Roboter seine Plattform, indem er seine „Schulterge- lenke“ in der Basiseinheit dreht.
Roboterstationen zur Wafer-Handhabung verwenden Greifsysteme, die auf dem Ber- noulli-Prinzip basieren, um die Wafer nach der Inspektion anzuheben.
Sie verteilen die Belastung auf die ganze Greifplatte.
Solarzelleninspektion ? Kennziffer 218 Adept Technology, Dortmund, Tel.
0231/75894-37, Fax 75894-50 Alle Bahndaten erfasst „Frequenzerhebung“ nennen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB die Tätigkeit, bei der rund 200 Servicekräf- te Reisedaten von Fahrgästen in Zügen erfassen.
Mit MDE-Geräten werden sys- tematisch Daten über Frequenzen und Fahrausweisarten erhoben.
Dabei führen die Handgeräte sofort bei der Eingabe einfache Plausibilitätsprüfungen durch, speichern die erfassten Daten und über- tragen sie in bestimmten Abständen via Mobilfunk an die Zentrale.
Aus den Frequenzdaten werden aktuelle Infor- mationen über das Konsumverhalten der Kunden gewonnen.
Die wichtigsten Angaben dabei sind die gefahrene Stre- cke und die Art und Klasse des Fahraus- weises.
GOD BM, ein herstellerneutrales Systemhaus, hatte aufgrund der spe- zifi schen Aufgabenstellung den Pidion BIP-6000B angeboten.
Das MDE-Gerät verfügt über serienmäßig integrierte Features wie Barcodeleser, RFID-Modul, Digitalkamera mit LED-Blitz, GPS-Posi- tionserfassung und über die aktuellen Kommunikationsstandards, wie WLAN, Bluetooth und GPRS/ EDGE/HSDPA so- wie weitere Schnittstellen.
Seit Dezem- ber 2009 ist die neue MDE-Lösung zur Frequenzerhebung bei der SBB realisiert, eine Betriebsdokumentation erstellt und die Mitarbeiterschulung erfolgt.
Die Kon- fi guration der Geräte mit Installation der Frequenzerhebungssoftware unter dem Betriebssystem Windows Mobile 6.1 er- folgte reibungslos.
Wenn künftig mehr elektronische Fahrausweise mit Smart- card-Technik ausgestattet sein werden, kommt auch der im Pidion integrierte RFID-Leser zum Einsatz.
Diese Technik erleichtert und verkürzt der Frequenzer- hebungsprozess nochmals.
bw MDE-Gerät ? Kennziffer 233 GOD Barcode Marketing, Lobbach, Tel.
06226/9505-0, Fax 9505-40, www.godbm.de