handling Juni 2012 42 www.handling.de Ident- und Kommunikationstechnik Dsysteme er Geschäftsbereich Kennzeichnungs- von ICS International hat mit dem neuen Etikettiersystem EA712 eine Sonderanlage im Portfolio, mit der sich Produkte mehrerer Produktionslinien vollautomatisch identifi zieren und varia- bel kennzeichnen lassen.
Unternehmen benötigen zur Etikettierung verschiedener Erzeugnisse statt mehrerer Anlagen nur noch ein System.
Nachhaltige Kosten- einsparungen werden durch den ver- gleichsweise geringen Investitionsaufwand sowie den wirtschaftlichen Betrieb erzielt.
Der Gewinn: Prozesssicherheit.
Das Etikettiersystem EA712 arbeitet mit optoelektronischer Sensorik.
Die verschie- denen Produkte, die in beliebiger Reihen- folge der Kennzeichnungsanlage zugeführt werden, lassen sich dadurch eindeutig an- hand des jeweiligen Objektformates bezie- hungsweise markanter Formatausschnitte wie Kanten oder Abrundungen identifi zie- ren.
Die Erfassung von direktbeschrifteten Codierungen und Nummerierungen ist ebenso möglich, aber nicht notwendig.
Zur Objektidentifi zierung nimmt die Steuerein- heit Rückgriff auf einmalig im System hinter- legte Objektdaten und weist Variable, etwa Teile- und Typennummern, automatisch zu.
Aus übergeordneten Produktionspla- nungs- oder ERP-Systemen können weitere Parameter, zum Beispiel die aktuelle Char- gennummer, automatisiert im Etikettier- system verarbeitet werden.
Das integrierte Thermotransferdruckwerk beschriftet nun das zugehörige Etikett mit den individuellen Produktdaten.
Hochpräzise, geräuscharme und schnell arbeitende Linearmotoren sor- gen für die positionsgenaue Spendung des Etiketts.
Besonders hervorzuheben ist dies- bezüglich, dass auch Etikettierpositionen mit verschiedenen X-Y-Koordinaten (verti- kale und horizontale Ebene) problemlos an- gefahren werden können, ohne das System dafür umrüsten zu müssen.
Zudem lassen sich neue Produkte einfach im System hin- zufügen.
„Der Einsatz des Hochleistungs-Eti- kettiersystems EA712 eignet sich überall dort, wo unterschiedliche Produkte wirt- schaftlich einer Kennzeichnungslinie zu- geführt werden sollen“, erklärt Karsten Jung, Leiter ICS Kennzeichnungssysteme.
„Verschiedene Oberfl ächenstrukturen der Kennzeichnungsobjekte und fehlende Kontraste verhindern zudem oft die si- chere Identifi kation direkteingespritzter 2D-Codes, Teilenummern und Herstell- daten.
Unser System gewährleistet dank Optoelektronik auch ohne diese Erfas- sungsparameter die fortführende Produk- tionslenkung und Zuordnung bestimmter Baugruppen oder Kommissionen.“ Laut ICS wird die Etikettieranlage EA712 aktuell bei einem großen deutschen Automotive- Zulieferer implementiert.
Weitere Projekte im Automobil-Zulieferbereich, im Maschi- nen- und Anlagenbau aber auch in der Verpackungslogistik sollen in Kürze folgen.
Der Neu-Anspacher Hersteller und Full-Ser- vice Dienstleister liefert das Etikettiersys- tem inklusive passgenauer Fördereinrich- tungen, Schutzgehäuse, Systemsoftware und optional mit Verbrauchsmaterialien aus eigener Produktion.
bw Ein optoelektronischer Sensor erkennt an festen Merkmalen einen Produkttyp und löst eine entsprechende Kennzeichnung aus.
Das führt dazu, dass die Produkte aus verschiedenen Produktionslinien einer ein- zigen Kennzeichnungsstation überlassen werden können.
Die Form bestimmt den Code Automatische Identifi zierung und variable Kennzeichnung verschiedener Produkte Die integrierte Hochleistungskamera im Etikettiersystem EA712, hier eine Messeanwen- dung, identifi ziert die Kennzeichnungsobjekte anhand des Objektformates beziehungs- weise markanter Formatausschnitte.
(Bild: ICS) Variable Kennzeichnung ? Kennziffer 35 ICS, Neu-Anspach, Tel.
06081/9400-0, Fax 9400-75, www.ics-ident.de