Roboter-Schleif- und Polieranlage be- schafft – als gebrauchtes Gerät, das dann zu einem fl exiblen und produktiven Ober- fl ächen-Bearbeitungszentrum ausgebaut wurde.
Damit ist es möglich, schnell, fl e- xibel und wettbewerbsfähig auf diverse Kundenwünsche und Bearbeitungsanfor- derungen einzugehen.
Das gilt besonders für die Schleif- und Polierbearbeitung von Automotive-Teilen in größeren Stückzah- len, bei denen die Kosten-Situation sehr angespannt ist.
Die bei Arba installierte Roboter- Schleif- und Polieranlage besteht aus zwei Kuka-Sechsachs-Robotern KR30/3 mit Traglasten bis 30 Kilogramm, zwei SHL-Freiband- und Kontaktrollen- Schleif- maschinen FKS 250/450 ROB, einem SHL- Schleifaggregat P550 ROB sowie zusätz- lichem Platz für zwei SHL-Schleifaggregate DP550 mit Schwenk-/Drehtisch DPE-K 15 Grad, einem SHL-Palettenförder- und po- sitioniersystem PFA 10-600/400, zwei mal zehn SHL-Werkstückpaletten 600 mal 400 Millimeter, ausgelegt für zwei verschie- dene Teile, eine Grund-Spanneinrichtung für Vakuum-und Pneumatik-Spannwerk- zeuge sowie pneumatisch betätigte Auf- spannwerkzeuge für verschiedene Teile.
Außerdem wurden die erwähnten Zu- satzaggregate steuerungs- und software- technisch integriert und die Schutzkabine erweitert.
Da Arbra im Rahmen eines Outsourcing-Projekts eines bestehenden Kunden schon 2008 eine SHL-Roboter- Schleif- und Polieranlage übernahm, gab es entsprechende Erfahrungen.
Während auf der zuerst beschafften Roboteranlage chirurgische Instrumente, Implantate und nur manche Automotive-Teile bearbeitet werden, kommt die neue Roboteranlage vor allem für anspruchsvolle Automotive- Anwendungen zum Einsatz, etwa zum Schleifen und Polieren von Alu-Motorrad- lenkern (links/rechts) oder von Alumini- um-Türabstützungen für Sportwagen.
Arnold Bräunlinger resümiert: „Wäh- rend wir in der Medizintechnik eher kleine Stückzahlen, aber eine hohe Varianten- vielfalt haben, sind es im Automotive-Be- reich aktuell sieben verschiedene Teile, die immer wieder in höheren Stückzahlen lau- fen.
Nach wie vor und trotz Roboter-Un- terstützung müssen aber 70 Prozent aller Werkstücke manuell bearbeitet werden.
Wir verschieben den Anteil an Roboter- bearbeitung wann immer möglich nach oben, um die hochqualifi zierten Schleifer und Polierer, die wir grundsätzlich selbst ausbilden müssen, zu entlasten.
Wir ar- beiten eineinhalbschichtig und haben immer Schleif- und Polier-Kapazitäten vorzuhalten, was wirtschaftlich gesehen in einem Betrieb mit 13 Beschäftigten nur mit einem hohen Automatisierungsgrad, also hochfl exibel einsetz- und anwend- barer Robotertechnik, möglich ist.“ pb www.handling.de Robotertechnik AberleRoboticsGmbH Daimlerstraße38 74211Leingarten Tel.+4971319059-500 Fax+4971319059-519 www.aberle-robotics.com SequenzierteProduktionsver- sorgungmitRobotertechnikfür dieDe- undPalletierungvon Trays.NähereInfossiehemit HilfedesQR-Codesaufunserem YouTubeKanal.
Effizienzdurch Roboterautomation Roboter-Grundspannsystem mit ange- docktem Wechselgreifer für die Aufnah- me von linken/rechten Motorradlenkern der Roboter übernimmt die Führung des Werkstücks an den SHL-Schleif- und Po- lierstationen.
Arnold Bräunlinger (li.), Geschäftsführender Gesellschafter von Arbra Oberfl ächentech- nik, und Heiko Märtens von SHL Automatisierungstechnik vor dem Kuka-Roboter KR 30/3 in der SHL-Schleif- und Polierkabine.
(Fotos: SHL/Arbra).
Roboter-Schleif- und Polieranlage ? Kennziffer 90 SHL Automatisierungstechnik, Böttingen, Tel.
07429/9304-0, Fax 9304-50, www.shl-automatisierung.de Oberfl ächentechnik ? Kennziffer 91 ARBRA Oberfl ächentechnik, Emmingen-Liptingen, Tel.
07465/926148-0, Fax 926148-90, www.arbra-technik.de ? Kennziffer 11