In der Wirtschaftsinitiative für Mittel- deutschland engagieren sich struk- turbestimmende Unternehmen sowie Kammern und Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhal- tigen Entwicklung und Vermarktung der traditi- onsreichen Wirtschafts- region Mitteldeutsch- land.
Zu den Zielen gehört die Stärkung der Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen, der Auf- bau international wett- bewerbsfähiger Clus- ter, die Erhöhung der Standortattraktivität für Investoren und Kreativ- kräfte, die einheitliche Vermarktung des Wirt- schaftsstandortes und die Entwicklung einheit- licher wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
Handlungsfelder sind die länderübergreifende Stärkung von Innovationsprozessen, Organisa- tion und Unterstützung nachhaltiger Wachstumsprozesse sowie die Förde- rung länderübergreifender Kommu- nikationsprozesse für den Austausch der Entscheider aus Wirtschaft, Wis- senschaft, Politik und Verwaltung.
Die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutsch- land ist ein Verein und versteht sich als länderübergreifende Aktionsplattform strukturbestimmender Unternehmen.
Das operative Geschäft wird von einer GmbH geführt, die zu 100 Prozent dem Verein gehört.
Die Städte sind über den Aufsichtsrat integriert.
Jörn- Heinrich Tobaben (41) hat zum 1.
April 2011 die Geschäftsführung der Wirt- schaftsinitiative für Mitteldeutschland übernommen.
pb Dr.
Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe, im Gespräch: Frau Dr.Träber, die Leipziger Industriemessen Z und intec haben 2011 das Messejahr der Maschinen- bau- und Fertigungsindustrie sowie der Zulieferbranche eingeläutet.
Ein Blick zurück? Wir waren in diesem Jahr die erste Messe für die Branchen und haben gezeigt, dass es wieder verstärk- ten Bedarf an Maschinen gibt, besonders Innovationen sind nachgefragt und konnten durch unsere Aussteller bedient werden.
Direkt auf der Messe wurden mehrere große Vertragsabschlüsse erzielt.
Das zeigt, dass sich ein Messebesuch für Unternehmen auszahlt.
Unser synergiereiches Messe-Duo intec und Z hat in diesem Jahr definitiv den spürbaren Aufschwung in der gesamten Maschinenbau- und Fertigungsbranche widergespiegelt.
Nach vier Tagen konnten wir eine sehr positive Bilanz ziehen: 20.800 Fachbesucher aus 22 Ländern und ein Ausstellerrekord von 1.345 Unternehmen.
Z und intec sind nur zwei von einer Vielzahl von Industriemessen, die in Leipzig stattfinden.
Das stimmt.
In meinem Verantwortungsbereich sind 14 Messeprojekte angesiedelt.
Für Entscheider sind Fachmessen wie die intec und die Z eine ideale Plattform für neue Geschäftskontakte.
Als nächste Fachmessen stehen im Herbst nun die PostPrint, die SHKG und die efa an.
Die efa ist eine Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation, die SHKG zeigt Angebote für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation.
Die PostPrint findet 2011 zum ersten Mal in Leipzig statt.
Sie ist eine Fachmesse für Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung, die gut in den hiesigen Wirtschaftsraum passt.
Stichwort Mittel- und Osteuropa.
Ein wichtiger Markt der Leipziger Messe? Wir schauen grundsätzlich sehr genau, von welchen Partnerländern und Regionen die Aussteller und die Besucher am besten profitieren und unterstützen dann gezielt den Ausbau konkreter Wirtschaftsbeziehungen im In- und Ausland.
Durch unsere geographische Lage zu den Nachfragemärkten strahlen viele unserer Messen nach Mittel- und Osteuropa aus.
Ein nicht unbedeutender Teil der Aussteller der Zuliefermesse kam daher aus Mittel- und Osteuropa, beispielsweise aus Polen,Tschechien, Ungarn und Rumänien.
Besonders intensive Beziehungen pflegen wir auch zu Russland, speziell St.
Petersburg, Swerdlowsk, Kaluga und Tatarstan.
Zur Zuliefermesse und intec 2011 war auch die Teilnahme des Präsidenten der Republik Tatarstan mit einer großen Wirtschaftsdelegation sehr wertvoll, die zum Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen mit Sachsen und den hiesigen Unternehmen einen wichtigen Beitrag geleistet hat.
Allerdings sind wir nicht nur auf Osteuropa fokussiert.
Seit vielen Jahren sind auch Zulieferer aus Italien, der Schweiz und den Niederlanden vor Ort.
Insgesamt reiste jeder dritte Aussteller der Zuliefermesse aus dem Ausland an.
Was ist Ihrer Meinung nach das Besonders an den Leipziger Industriemessen? Alle unsere Messen sind Messen, auf denen Technik gezeigt und erlebbar wird.
Der Blick in die Messehallen der Z und besonders intec lässt jedes Mal das Technikerherz höher schlagen.
Die meisten der über 1.300 Aussteller zeigen technische Produkte und Maschinen vor Ort.
Die Hallen sind voller Leben.
Jede Maschine ar- beitet, überall ist Bewegung.
Auch auf den diesjährigen Automessen AMITEC und AMICOM, die 2012 zeitgleich zur AUTO MOBIL INTERNATIONAL (AMI) stattfinden werden, haben wir ein Messeerlebnis zum Anfassen geboten.
Die AMICOM hat sich nicht zuletzt dadurch seit 2010 als Branchenmesse etabliert.
Gleiches gilt für die SHKG und die efa, die im Oktober 2011 stattfinden.
Auch Sonderschauen nehmen auf den Messen innovative Themen auf, zum Beispiel das “E-Haus“ des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) auf der efa.
Diese Sonderausstellung demonstriert beispielhaft, dass eine intelligente Vernetzung von Wohnen und Leben ein aktuelles Thema und damit keine Zukunftsmusik ist.
Wichtig für unsere Industriemessen ist auch die Einbindung bzw.
Partnerschaft zu unseren regionalen Playern: Kammern, Verbände und Netzwerken.
Ich kann also Ausstellern und Besuchern nur sagen: Ein Messebesuch in Leipzig lohnt sich! Der Branchenauftakt vom 26.02.
bis 01.03.2013 in Leipzig www.zuliefermesse.de www.messe-intec.de www.leipziger-messe.de Special – Wirtschaftsregion Mitteldeutschland d Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland Mitteldeutschland ? Kennziffer 173 Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, Leipzig, Tel.
0341/60016-0, Fax 60016-13, www.mitteldeutschland.com Der Wirtschaftsraum Mitteldeutschland.
(Grafi k: Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH)