www.handling.de Acht Jahrzehnte Bewegung SEW feiert in diesem Monat den 80.
Geburtstag und blickt auf eine bewegte Zeit zurück: Am 13.
Juni 1931 gründete H.
Christian Pähr die Süddeutschen Elek- tromotorenwerke SEW in der Durlacher Straße 5 in Bruchsal.
Das damalige Pro- duktportfolio umfasste Elektromotoren, Getriebe, Getriebemotoren und Holzbe- arbeitungsmaschinen.
Heute gehören unter anderem mechanische Verstellan- triebe, Frequenzumrichter, Servotechnik, mechatronische Produkte, Steuerungs- und Bus-Systeme sowie Software und Services zum Leistungsspektrum.
Nun arbeitet SEW auch zunehmend auf dem Feld der Elektromobilität.
Insgesamt be- wegen sich weltweit rund 14.000 Mit- arbeiter für das Unternehmen es hat sich im Verlauf seiner Geschichte zu einem der Marktführer in der Branche der Antriebsautomatisierung mit einem Umsatz von über zwei Milliarden Euro entwickelt.
Physikunterricht: Die Energieübertragung bei diesem Ladekonzept beruht auf dem Transformatorprinzip.
Wechselstrom er- zeugt in einer Primärspule ein Magnetfeld, das in einer Sekundärspule wieder Wech- selstrom erzeugt.
Je höher die Frequenz, desto weiter auch die Entfernung, über die eine solche berührungs- lose Energieübertragung möglich ist.
140 Kilohertz Übertragungsfrequenz sind es bei der SEW-Lösung, 20 Zentimeter umfasst die Breite des Luftspalts, über die sich die Energie über- tragen lässt.
Weit genug, dass eine im Boden eines Parkplatzes eingelassene Primärspule eine im Fahr- zeugboden installierte Se- kundärspule problemlos mit Strom versorgen kann.
Jede Primärspule ist an einem Energieeinspeisegerät an- gedockt, das sich im Stand- by befi ndet.
Um dieses zu aktivieren, hält ein Elektrofahrzeug einfach über der Spule.
Der Ladestand der Batterie des Wagens wird automatisch erkannt.
Ist der Akku voll, wechselt das Einspeisegerät wieder ins Standby.
Die Energie, die über die Sekundärspule weitergeleitet wird, lädt sowohl die Batterie auf und steht dem gesamten Bordstromnetz zur Verfügung.
Die Spulen sind elektromagnetisch abge- schirmt dadurch kann kein Magnetfeld in den Boden oder in den Fahrgastraum ein- dringen.
Bei jedem Stopp wird die Batte- rie automatisch nachgeladen.
Das schont den Energiespeicher und stellt sicher, dass das Fahrzeug immer genügend Energie für seine maximale Reichweite zur Verfügung hat.
Die Ladeleistung ist bei der SEW-Lö- sung bewusst auf drei Kilowatt begrenzt damit können die weit verbreiteten Schu- kosteckdosen (230 V, sechs A) eingesetzt werden.
Wenn künftig fl ächendeckend Drehstromanschlüsse an Parkplätzen vor- handen sind, kann auch mehr Leistung übertragen werden – wie bei der industri- ellen induktiven Energieübertragung Mo- vitrans.
www.ief-werner.de Systembausteine ? ? ? ? Zahnriemen-, Spindel-, und Direktantriebe zur sicheren Lösungserstellung Abgestimmte Komponenten für die präzise Handhabung empfindlicher Teile Hochdynamische Pick & Place Systeme mit kurzen Taktzeiten Umfangreiche Beratung und kurze Lieferzeiten garantieren eine sichere Termineinhaltung Handhabung mit System IEF Werner GmbH 78120 Furtwangen Telefon +49-7723/925-0 Positioniersysteme ? Kennziffer 194