SITEC Industrietechnologie GmbH Bornaer Straße 192 09114 Chemnitz Telefon: + 49(0) 371 47 08 241 Telefax: + 49(0) 371 47 08 240 E- Mail: sitec@sitec-laser.de www.sitec-laser.de SCHNEIDEN SCHWEISSEN HÄRTEN BOHREN STRUKTURIEREN I N D I V I D U E L L V O N A N F A N G A N L A S E R M A S C H I N E N Special – Wirtschaftsregion Mitteldeutschland ? Kennziffer 175 ? Kennziffer 21 Mitteldeutschland ist die Region um das Länderdrei- eck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und eine der ältesten Industrieregionen der Welt, die bis in das zwanzigste Jahrhundert zu den wirtschaftsstärksten Räu- men Deutschlands gehörte.
Auch aktuell setzt diese Region Impulse und spielt ganz vorn mit – durch aktive Netzwerkarbeit und Fokus- sierung auf Zukunftstechnologien.
Die zentrale Lage, der ideale Zu- gang zu den Märkten in Ost- und Westeuropa, exzellente Bildungs- und Forschungseinrichtungen so- wie eine inzwischen hervorragende Verkehrsinfrastruktur sind wichtige Erfolgsfaktoren für die mitteldeut- sche Wirtschaft.
Hinzu kommen längst etablierte Branchentreffs, beispielsweise die Fachmessen In- tec und Z in Leipzig.
Das Land Sach- sen-Anhalt etwa rechnet in diesem Jahr durch geplante Investitionen in den Bereichen Maschinenbau, erneuerbare Energien, Biopharma und Chemie mit mehreren tausend neuen Arbeitsplätzen.
Erfreulich sei hier auch die Zuwanderung, die im Herbst 2010 erstmals die Ab- wanderung überwog.
Im Freistaat Sachsen hat der Maschinen- und Anlagenbau eine lange Tradition er ist einer der wichtigsten Wirt- schaftszweige im Land.
2010 gab es hier 185 Maschinenbau-Firmen mit insgesamt 29.038 Mitarbeitern, die einen Gesamtumsatz von 5,237 Milliarden Euro erwirtschaften.
Da- von wurden 2,639 Milliarden Euro im Ausland umgesetzt, womit die Exportquote auf mehr als 50 Pro- zent stieg.
Der Standort wirbt für sich mit qualifizierten Fachkräften, einer modernen Infrastruktur und einer effizienten Verwaltung.
Die Wirtschaft im Freistaat Thüringen („Deutschlands starke Mitte“) ist gekennzeichnet durch eine breit diversifizierte Industrie – von der Ernährungswirtschaft über die Au- tomobilindustrie, Biotechnologie und Optoelektronik, aber auch ein leistungsfähiges Handwerk sowie zunehmend auch eine wachsende Dienstleistungswirtschaft.
Hier ist die Arbeitslosenquote aktuell bei rund zehn Prozent angelangt, der niedrigsten Quote in den neuen Bundesländern.
pb Mechatronik im Draht Maschinenbauer können durch den Einsatz mechatronischer Komplettsystemen der Jenaer Antriebstechnik (JAT) den Aufbau ihrer Maschinen modularisieren und damit vereinfachen.
Die Produktpalette spannt den Bogen von (Präzisions-)Linearachsen über XY-Tische, Gantry-Systeme, CFK-Aus- legerachsen, Hohlwellen-Rundtische bis zu komplexen Mehrachssystemen.
Jenaer An- triebstechnik bietet solche Positioniersyste- me an, die mit abgestimmten Schnittstellen in die Maschine integriert werden können.
Ruhlamat aus dem thüringischen Marksuhl, Spezialist auf dem Gebiet des Ultraschall- Drahtlegens, hat sich als neuen Anwen- dungsbereich das Verlegen von Draht auf Folien zur Verwendung in Autoscheiben erschlossen.
Die Drahtstrukturen der Folie sorgen im Verbundglas beispielsweise für beheizbare Heckscheiben und großfl ächige Scheibenantennen.
Für die Verlegung von großen und komplexen Geometrien be- sitzen bisherige Plottersysteme Einschrän- kungen bezüglich Genauigkeit und Ge- schwindigkeit.
Ein neues XYZ-Achssystem der Jenaer Antriebstechnik auf Gantry-Ba- sis brachte hier die Lösung.
Zwei parallele Achsen (Hub: 2.100 Millimeter) nehmen die Querachse (Hub: 1.800 Millimeter) auf, die auf einem speziellen CFK-Profi l aufge- baut ist.
Auf einem Schlitten an der Quer- achse ist die vertikale Hubachse montiert, die als Spindelachse mit Ecostep-Servomo- tor realisiert ist.
Das Ansteuern der Motoren übernimmt pro Achse ein Servoverstärker des Typs Ecovario.
Die Kommunikation der Servoverstärker untereinander sowie mit der übergeordneten Eckelmann-Steuerung ENC 66 erfolgt über den CANopen-Da- tenbus.
Durch dieses Konzept konnte eine hohe Dynamik bei der Positionierung des Ultraschall-Drahtlegekopfs erzielt werden.
Insgesamt stehen fünf Werkzeugplätze zur Verfügung.
Möglich sind außerdem eine Schneideinheit, ein Pick&Place-Handling, eine Löteinheit und eine Dosiereinheit.
Der Kopf mit maximal 30 Kilogramm kann mit Beschleunigungen bis fünf Meter pro Quadratsekunde in der XY-Ebene und Ge- schwindigkeiten bis 2,5 Meter pro Sekun- de positioniert werden.
Durch das geringe Eigengewicht und die hohe Strukturfestig- keit der CFK-Querachse gelang es zugleich, die geforderte Bahngenauigkeit von plus/ minus 50 Mikrometer einzuhalten.
Die Auf- lösung des magnetischen Messsystems von einem Mikrometer ermöglicht ruckfreies Positionieren.
bw Positioniersystem ? Kennziffer 159 Jenaer Antriebstechnik, Jena, Tel.
03641/63376-0, Fax 63376-99, www.jat-gmbh.de