handling Juni 2011 42 Ident- und Kommunikationstechnik Dzählt ie DPD Dynamic Parcel Distribution mit dem Transport von täglich mehr als zwei Millionen Paketen in einem nahtlosen internationalen Netzwerk zu den führenden internationalen Paket- und Expressdienstleistern.
In rund 800 Depots in mehr als 40 Ländern sind etwa 24.000 Mitarbeiter und 18.000 Fahrzeuge im Ein- satz, um 300.000 gewerbliche Kunden zu bedienen.
Dabei bietet DPD den Kunden ein Komplettangebot rund um den Paket- versand vom Standard- und Expresspaket über eine Vielzahl von Serviceleistungen bis hin zu individuellen Kundenlösungen.
In Deutschland ist DPD Marktführer im B2B-Paketversand.
Über bundesweit etwa 4.000 DPD Paket-Shops und den Online- Versand ist der Service auch kleinen und mittleren Versendern zugänglich.
Für ei- nen einfachen, schnellen und zuverläs- sigen Pakettransport sorgen täglich 7.500 Mitarbeiter in 75 Depots.
Damit alles rei- bungslos läuft, muss auch das zugrunde- liegende Logistikkonzept stimmen.
Dazu zählen auch die im Unternehmen einge- setzten Sortieranlagen und Barcode-Le- sestationen, die nach dem Paketeingang die weitere Verteilung entsprechend des Zielorts regeln.
Wie effi zient und wirt- schaftlich diese Prozesse tatsächlich sind, hängt damit nicht zuletzt von der Zuver- lässigkeit und Genauigkeit der Lesestatio- nen ab, denn jedes Paket, das manuell für den weiteren Versand bearbeitet werden muss, kostet Zeit und damit Geld – vor allem bei einem Volumen von 150.000 Paketen am Tag.
Anbieter überzeugte Das deutsche DPD Depot in Neufahrn, an dem die automatische Zuweisung der Pa- kete an den Bestimmungsort erfolgt, setzt deshalb bereits von Beginn an auf die Lö- sungen eines Anbieters, der im Laufe der nunmehr sechzehnjährigen Zusammenar- beit mehrfach überzeugte.
Nachdem an- fänglich mit einer Toplösung zum Einlesen der Barcodes gestartet und diese nach ei- nigen Jahren auf eine Dreiseiten-Lösung umgestellt worden war, wurde schließlich im Zuge von Modernisierungsarbeiten an den zwei vorhandenen Sortieranla- gen entschieden, die Overheadtechnik auszutauschen.
Im Zuge des Auswahl- verfahrens stellte die Accu-Sort/Europe als einziger Anbieter eine Testanlage zur Verfügung, die parallel zum alten System betrieben wurde.
„Bereits die ersten Tests haben gezeigt, dass sich die Investition in die neue Anlage für uns rentiert.
So ha- ben wir dann auf Axiom-X in der neusten Generation umgestellt und gleich die Test- anlage stehen lassen“, berichtet Guido Lodde, Leiter Technik bei der DPD Sys- temlogistik.
Die omnidirektionalen Scan- ner mit Laser-Barcodeleser ermöglichen ein Hochgeschwindigkeitsscannen mit bis zu 1.120 Scans pro Sekunde.
Da parallel zu dem System mit sechs Leseköpfen pro Sortieranlage auch die alten Scanner im Einsatz geblieben sind, verfügt der Stand- ort DPD Neufahrn heute über ein Redun- danzsystem mit mehreren Scanköpfen, die sich gegenseitig spiegeln.
„Auch das alte System funktioniert noch so gut, dass es so weiterlaufen kann.
Dadurch sind wir für den Fall, dass eins der Systeme einmal ausfällt, abgesichert“, so Lodde.
Überzeugt hat bei der Auswahl zudem Paketzusteller versprechen innerhalb Deutschlands eine Regellaufzeit von 24 Stunden.
Für Europa gibt ein Paketdienst eine Zustellungsdauer zwi- schen 24 und 96 Stunden an.
Möglich wird dies auch durch die zunehmende Automatisie- rung von Logistikprozessen – und durch hochleistungsfä- hige Scanner.
Geschärfter Blick Mehr Effi zienz durch lesegenaue Scanner Accusort hat die Leseleistung bei DPD in Neufahrn erheblich verbessert.
Vor allem aber sind die Geräte durch die Mitarbeiter selbst zu warten.
(Fotos: Accusort) ? Kennziffer 144