handling Juni 2010 49 www.handling.de Wirtschaftsregion Mitteldeutschland ? Kennziffer 121 Wir stellen aus: SIT, Chemnitz, Halle 1, Stand D 21 Flachförderbänder ? Kennziffer 208 IWB Industrietechnik, Gotha, Tel.
03621/319977-0, Fax 319977-7, www.iwb-industrietechnik.de in ihrem modularen Aufbau und den verschiedenen Antriebsmöglichkeiten“, erläutert Marko Jordan aus der IWB- Konstruktionsabteilung.
Insgesamt ste- hen vier Antriebsarten zur Verfügung: Ein Direktantrieb an der Umlenkrolle, ein seitlich angebrachter Zahnriemen- antrieb, ein Unterfl urantrieb oder – als platzsparende Variante – innenliegende Trommelmotoren.
Durch die symmet- rische Bauweise können Antriebsmo- toren an verschiedenen Stellen ange- baut werden.
An der Umlenkrolle ist dies ohne zusätzliche Bauteile rechts oder links möglich.
Der Zahnriemenan- trieb kann zusätzlich zu rechts und links noch oben oder unten angebaut wer- den.
Der Unterfl urantrieb ist unter dem Bandkörper in den Profi lnuten frei ver- schiebbar.
Highlight ist die patentierte, rollende Messerkante: Sie ist ab einem Radius von drei Millimeter als Sonder- zubehör erhältlich.
Dadurch lassen sich die Abstände von zwei aufeinander fol- genden Bändern drastisch verringern, wodurch auch Kleinteile ab 16 Millime- ter Kantenlänge transportiert werden können.
bw Modell für andere Seit 1958 Jahren kommen Elektroket- tenzüge aus Wurzen mit einer Tragkraft bis 6.300 Kilogramm und in speziellen Bauformen bis 25 Tonnen.
Auf der Suche nach Ideen für das elektrische Kettenhe- bezeug wurde das Liftket-Prinzip aus der Taufe gehoben, eine Neuerung auf dem Gebiet der Elektrokettenzüge.
Erstmals waren Getriebe und Motor nicht mehr senkrecht untereinander angeordnet, sondern in einer waagerechten Linie.
Da- mit wurde das Grundprinzip des heutigen Elektrokettenzuges eingerichtet und ein entscheidender Vorsprung in Richtung im- mer geringerer Bauhöhe erreicht.
Zudem wurde auch der Name Liftket geboren.
Heute folgen faktisch alle Hersteller die- sem Konstruktionsprinzip.
Die Lift-Familie wurde permanent weiterentwickelt, die Traglast des ursprünglichen Modells en- dete zunächst bei 2.000 Kilogramm.
Sie wurde jedoch im Rahmen der Modellpfl e- ge bis auf 6.300 Kilogramm gesteigert.
Ab 1999 erschien eine zweite Hebezeug- familie, die Konstruktionsprinzipien des alten Modells mit neuen Erkenntnissen der Fertigungstechnik, Werkstofftechnik und Konstruktionslehre vereinte.
Dieses Programm umfasst heute Traglasten von 125 bis 6.300 Kilogramm mit Raum für Optionen.
So sind Produkte mit zwei Last- ketten für das synchrone Heben langer Lasten, Frequenzregler, Funkfernsteue- rungen, Ausführungen nach BGV D8 und BGV C1 ebenso erhältlich, wie der ein- fache Standard-Elektrokettenzug.
bw Schwerlastkettenzüge ? Kennziffer 209 Hoffmann Fördertechnik, Wurzen, Tel.
03425/8924-0, Fax 8924-99, www.liftket.de Auf den Millimeter Für feinfühlige Aufgaben kommt von Purtec ein neues Handlingsystem.
Be- sonderes Kennzeichen des Manipulators ist eine mögliche maximale Belastung mit 300 Kilogramm bei millimeter- genauer Positionskontrolle.
Mit dem Einsatz von Aluminium und gelagerten Gelenken wird ein Aktionsradius bis 4,7 Meter bei weitestgehender Redu- zierung der Massenträgheitsmomente gewährleistet.
Mittels eines optional er- hältlichen Doppelgelenks im Knickarm sind Drehungen von 360 Grad ohne Totwinkel bis an die Säu- le möglich.
Ein wichtiges Quali- tätsmerkmal sei, dass die Lastfüh- rung auch bei Stromausfall ab- gesichert wird.
Schnittstellen am Manipulator er - möglichen es, die Handhabung in au- tomatisierte Prozesse einzubinden oder Handlingaufgaben in gewünschten Pro- grammabläufen oder personalisierten Prozessstufen zu realisieren.
Eine Pro- grammierung des Systems wird mittels Bildschirm-Menü und Tastatur am intel- ligenten Bediengriff für den Bediener nach Bedarf möglich, aber auch bei einfachen Handlingsaufgaben nicht nö- tig.
bw Präzisionsmanipulator ? Kennziffer 207 Purtec, Königswartha, Tel.
035931/166950, Fax 22431, www.purtec.bz