handling Juni 2010 3 www.handling.de Szene Beim Antrieb gespart Bei Coca-Cola HBC in Österreich stand 2009 die Modernisierung der Transport- linie 2a für Coca-Cola, Fanta und Sprite auf der Agenda.
Energieeinsparung und CO2-Reduktion waren dabei oberste Ziele.
Bekanntlich liegen große Poten- ziale in der Einsparung von Energie.
Die Transportlinie verbindet die Abfüllanlage für Coca-Cola, Fanta und Sprite über den Shrink- packer mit der Palettieranlage.
In diesem Be- reich werden PET-Flaschen von 0,3 bis 2,5 Liter Füllmenge verarbeitet.
Von SEW-Eurodrive kommen hier 40 Movigear zum Einsatz.
Die Energiever- sorgung und Kommunikation erfolgt über die SNI-Technologie (Single Line Network Installation).
Die SNI-Tech- nologie ermöglicht die Energie- und Kommunikationsübertragung in einem Standardkabel, reduziert dadurch die Anzahl an nötigen Komponenten und verringert somit dem Installationsauf- wand deutlich.
Durch die neue Lösung konnte Coca-Cola Hellenic nun den Energieverbrauch um sensationelle 75 Prozent im Vergleich zu der vorher ein- gesetzten Antriebs- und Steuerungs- technik senken.
Umgerechnet entspricht das jährlich 39.000 Kilogramm CO2.
All ein durch diese Einsparung amorti- siert sich diese Investition in weniger als einem Jahr.
bw Kosten- und umwelt- schonend: Antriebs- lösung von SEW für Coke Österreich.
Foto: SEW Milder Einbruch Mit annähernd ähnlichen Umsatzzahlen wie im Jahr 2007 schloss Pfeifer Seil- und Hebetechnik mit Sitz in Asten bei Linz das vergangene Geschäftsjahr ab.
2009 wur- den 5,04 Millionen Euro erwirtschaftet, ein Minus von 11,6 Prozent gegenüber 2008.
Die Gründe dafür: Eine verhaltene Einkaufspolitik der Industrie und gesun- kene Stahlpreise.
Insgesamt konnte sich das österreichische Tochterunternehmen des über 400 Jahre alten Seilherstellers aus Memmingen 2009 gut halten, er- klärt Michael Stadler, Österreich-Ge- schäftsführer: „Während allgemein im Bereich der Stahldrahtseile am Markt ein Einbruch von bis zu 30 Prozent zu ver- zeichnen war, konnten wir unser Minus durch Zuwächse in anderen Geschäfts- bereichen deutlich mildern.“ „Unsere Ziele für das Jahr 2010 sind klar gesteckt.
Wir wollen den Markt intensiv bearbei- ten, Service, Beratung, Kundenbindung verbessern und insgesamt schneller wer- den“, bringt es Michael Stadler auf den Punkt.
Bei einem Plus von sechs Prozent sind für dieses Jahr 5,35 Millionen Euro Umsatz prognostiziert.
bw Geschäftsführer Michael Stadler: Auf Wachstumskurs in 2010.
Foto: Pfeifer Schöner funken Im Rahmen des Red Dot Design Award 2010 wurde Feig Electronic mit der Obid- Serie von einer Expertenjury für Design- leistungen ausgezeichnet.
Gewinner in der Kategorie „product design“ in die- sem Jahr waren drei HF-Gate-Antennen und ein UHF Long Range Reader des RFID-Geräteherstellers.
Feig Electronic erhielt die Auszeichnung für die drei HF- Gate-Antennen „Crystal“, „Clear“, und „Solid“ sowie für den UHF Long Range Reader ID ISC.LRU3500.
Die Gate-An- tennen stehen zum Schutz vor Dieb- stählen auf verschiedenen Ebenen von Bibliotheken im Bereich von Ein- und Ausgängen, Übergängen oder Treppen- häusern.
Hier verlangen Betreiber von bestehenden und Architekten von neu- en Bibliotheken Produkte mit zeitlosem Design und hoher Variantenvielfalt.
Die UHF Long Range Reader ID ISC.LRU3500 werden in der Industrie in der Prozess- steuerung, Automatisierungstechnik sowie dem Supply Chain Management eingesetzt.
bw Für Verdienste geehrt Für seine Verdienste erhielt Eckhard Bluhm, Geschäftsführer und Firmen- gründer des Kennzeichnungsanbieters Bluhm Systeme, die Wirtschaftsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz.
Der Unter- nehmer nahm die Medaille aus den Hän- den des Wirtschaftsministers Hendrik Hering entgegen.
Eckhard Bluhm grün- dete 1968 mit 29 Jahren Bluhm Syste- me als Ein-Mann-Betrieb.
Heute ist das Unternehmen, das Komplettanbieter für Kennzeichnungstechnik ist, Teil der in- ternational tätigen Bluhm-Weber Grup- pe und mit mehr als 200 Mitarbeitern allein am Standort Rheinbreitbach ein wichtiger Arbeitgeber.
bw Bluhm nahm die Wirtschaftsmedaille von Wirtschaftsminister Hendrik Hering entge- gen.
Foto: Bluhm Beschichtungs-Zentrum Manz Automation hat ein Entwick- lungszentrum für Vakuumbeschich- tungstechnik in Karlstein in der Nähe von Hanau eröffnet.
Ein Kernteam im Bereich der Entwicklung und Konstruk- tion von Vakuumbeschichtungsanlagen hat seine Tätigkeit aufgenommen.
Im Jahresverlauf soll das Team weiter aus- gebaut und alle für die Entwicklung von Vakuumbeschichtungsanlagen und Prozessen notwendigen Kompetenzen am Standort gebündelt werden.
Es ist zusätzlich die Errichtung eines Techni- kums zur Entwicklung und Erprobung neuer Beschichtungsverfahren und Tech- nologien vorgesehen.
Die Entwicklung von Vakuumbeschichtungsanlagen für kristalline Solarzellen und Dünnschicht- Solarmodule ist als Meilenstein in der Entwicklung der Gesellschaft anzuse- hen folglich steigt der zukünftige Anteil von in der Manz-Gruppe entwickelten und produzierten Maschinen bei bei- den Technologien auf bis zu 90 Prozent.
Dieser hohe interne Anteil an eigenen Maschinen ermöglicht eine weitgehen- de Integration von Einzelmaschinen und Prozessen.
Dadurch können die Kosten der Produktionslinien weiter reduziert und die Potenziale zur Steigerung der Wirkungsgrade noch besser ausgenutzt werden.
bw