handling Juni 2010 39 www.handling.de Material handling Automatischer Ablauf Das von der Lanfer Cargo-Technik ent- wickelte System Thingtelligence realisiert das Konzept des Internets der Dinge in einer realen Förderstrecke und eignet sich auch für Retrofi tting-Projekte in der Supply-Chain.
Durch die intelligenten und dezentralen Mechatroniksysteme lassen sich sowohl neue Fördersysteme als auch Modernisierungsprojekte und spätere Änderungen an Anlagen um ein Lagersoftware ? Kennziffer 55 Lanfer Cargo Technik, Borken, Tel.
02862/913-0, Fax 913-616, www.cargotechnik.com Der Fahrer lädt Fahrerlose Transportsysteme (FTS) können zur automatischen Be- und Entladung von Lastwagen eingesetzt werden.
Sie benöti- gen einen Mitarbeiter, der sie bedient und verlängern den Verladeprozess statt ihn zu verkürzen.
Daher können Sie den An- spruch der vollautomatischen Verladung nicht erfüllen und den Hauptvorteil, eine Verkürzung der Verladezeit, nicht bieten.
Automatisierte Ladesysteme (ATLS) von Ancra hingegen werden vom Lkw-Fahrer bedient.
Eine interessante Kombination zur Optimierung der Logistikkette ist die Nutzung von FTS für die automatische Be- reitstellung und Abnahme und ATLS für die automatische Verladung.
Bei großen Ladungsvolumen und kurzen Fahrzeiten kann durch die Reduktion der Verladezeit einen wichtiger Beitrag zur Optimierung geleistet werden.
ATLS sind speziell im Shuttle-Transport oder für besondere Be- dingungen, zum Beispiel für den Transport von Tiefkühlprodukten, sinnvoll.
Sie bieten auch Vorteile in der Verladung hochwer- tiger Produkte, etwa bei elektronischen Artikeln, denn es kann eine erhebliche Re- duzierung von Schäden an der Ware, die bei manueller Verladung durch Gabelstap- ler verursacht werden, erreicht werden.
In der richtigen Anwendung können ATLS große Kostensenkungen und Effi zienzstei- gerungen für die Unternehmen bedeuten.
Ancra Systems liefert Handlingsysteme für das automatische Be- und Entladen von Lastwagen und die Verbindung zu einem neuen oder bereits bestehenden internen Fördersystem.
bw Ladesysteme ? Kennziffer 69 Ancra Systems, NL-Boxtel, Tel.
0031/411/677-865, www.ancrasystems.de Tankt beim Liften Das ISC-System der österreichischen Firma Ylog kombiniert ein führerloses Transportsystem mit der Behälterlogistik eines Kleinteilelagers.
Diese Technologie soll neue fl exible und effi ziente Logis- tiklösungen für individuelle Kundenan- forderungen ermöglichen.
Das Lager- system arbeitet mit autonom intelligent agierenden Shuttles, sogenannten – AIV (Autonomous Intelligent Vehicles), die Normbehälter oder sonstige Lagerhilfs- mittel mit bis zu 40 Kilogramm Zula- dung transportieren.
Durch um 90 Grad schwenkbare Transporträder können die Shuttles in einem rechtwinkligen Fahr- wegraster agieren.
In der Grundvariante dieses führerlosen Transportsystems be- fördern zwei Hublifte und 14 AIV über individuell verlegbare Transportstrecken pro Stunde 1.000 Behälter.
Energie, die Shuttles für den nächsten Transport be- nötigen, tanken sie während der kurzen Liftfahrt.
Sie sind durch Lasertechnik abgesichert und können sich mit meh- reren zugleich auf einer Etage bewegen.
Zusätzlich richtet sich der Computer im AIV neben der via W-LAN aufgetra- genen Lagerposition auch noch nach „Verkehrsregeln“.
Schnittstellen zum Warenwirtschaftssystem ermöglichen Kommissionierung, Retouren sowie Chargenverwaltung über das ISC-Sys- tem.
Im Kern verspricht Ylog eine Ener- gieeinsparung von 90 Prozent und eine Verfügbarkeit von 99,6 Prozent.
bw Transportsystem ? Kennziffer 60 Ylog, A-Dobl, Tel.
0043/316/873-9113, Fax 873-9109, www.ylog.at Vielfaches schneller und fl exibler umset- zen als mit herkömmlichen Technolo- gien.
Besonders durch die Verwendung standardisierter Komponenten und die Vernetzung zwischen Förderelementen und Steuerungstechnik ergeben sich Ra- tionalisierungspotenziale bei der Planung bis zur Inbetriebnahme.
Dies wird erreicht durch paramet- rierbare Controller-Module, die in Hochsprache mit durchgängigen Ent- wicklungswerkzeugen programmiert wor - den sind.
Dadurch und durch das im- plementierte Diagnosekonzept gestal- tet sich die Programmerstellung und Inbetriebnahme effi zienter als bei Spei- cherprogrammierbaren Steuerungen.
Für das Verteilen der Software auf die Controller ist ein automatischer Ab- lauf konzipiert worden, sodass ein auf- wändiges Verteilen der Software „von Hand“ auf die dezentralen Komponen- ten entfällt.
bw Nicht nur für Glas Kugelrollen sind fl exibel und meistern Anforderungen an dynamische Förder- systeme.
Rodriguez liefert Präzisions-Ku- gelrollen, unter anderem als Universal-, Flansch-, Mini-, Schwerlast- oder High- Tech-Ausführung.
In letzteren ist eine doppelte Dichtung integriert: Die obere hält große Partikel zurück die innere Lip- pendichtung entfernt Flüssigkeiten und Verunreinigungen wie Feinstaub von der Lastkugel und stößt diese nach außen ab.
Für eine gleichmäßige Lastverteilung bei unebenen Bodenfl ächen sind gefederte Produkte erhältlich.
Seit kurzem gehören auch Float On-Glasschwenkrollen für den Transport von Flachmaterialien zum Port- folio von Rodriguez.
Sie wurden für die Handhabung von Glaselementen konzi- piert, ermöglichen aber ebenso den si- cheren bequemen Transport von Gütern aus Granit, Holz, Kunststoff, Papier oder Karton.
Verfügbar sind Glasschwenk- rollen in Rechts- und Links-Ausrichtung in derzeit zwei Baugrößen, jeweils aus Gummi für durchschnittliche Betriebsbe- dingungen oder aus Polyurethan bei hö- heren Anforderungen an Verschleißfestig- keit.
bw Kugelrollen ? Kennziffer 57 Rodriguez, Eschweiler, Tel.
02403/780-0, Fax 780-60, www.rodriguez.de