handling Mai 2012 26 www.handling.de Lineartechnik Fzentrum MTC, ein unabhängiges Forschungs- in Belgien, das auf Non-Profi t- Basis belgischen Institutionen als Hilfe für neue Projekte zur Verfügung steht, hat ein mechatronisches Demonstrationsobjekt gefertigt: einen Badminton-Roboter.
Er heißt Jada und ist ein interessanter Proto- typ, um neue Technologien und Konzepte auszuprobieren.
Beim Federball kann er es bereits mit menschlichen Gegnern auf- nehmen.
Er beschleunigt mit drei g und damit schneller als ein Formel-1-Rennwa- gen.
Zwei Kameras fungieren als Augen, drei Rechner als Gehirn zur Steuerung der „Hand-Auge-Koordination“ und drei Motoren als Muskeln.
Jada agiert auf drei Achsen frei beweglich und absolut akku- rat, teilt das Unternehmen Flanders‘ Me- chatronics Technology Centre, kurz FMTC, mit.
Dort wurde dieser Roboter entwickelt, um zu zeigen, was die Ingenieure aus dem unabhängigen belgischen Forschungszent- rum in Leuven zu leisten imstande sind.
Innovativ wie ihre Produkte ist auch die Positionierung: Sie arbeiten als Bindeglied zwischen wissenschaftlichen Forschungen von Universitäten, Hochschulen und In- dustrie.
Ziel ist es, den Mitgliedern Wett- bewerbsvorteile durch innovative Tech- nologien zu verschaffen.
Um von diesen Vorzügen dauerhaft profi tieren zu kön- nen, müssen die Ingenieure auch größt- mögliche Sicherheit bei ihren Konstrukti- onen generieren.
In diesem speziellen Fall ist dabei vor allem zu berücksichtigen, dass der den Badmintonschläger haltende Arm auf einem Schlitten entlang der horizon- tal ausgerichteten Hauptachse verfährt.
Da der Schlitten insgesamt 50 Kilogramm wiegt und in kürzester Zeit auf bis zu drei Meter pro Sekunde beschleunigt wird, würde bei einem Versagen der für das Ab- bremsen zuständigen Steuerung ein Crash entstehen, der zu einem wirtschaftlichen Totalschaden der Anlage führen könnte.
Dämpfer für extreme Bremskräfte Damit der Badminton-Roboter spieltaug- lich ist, muss er binnen kürzester Zeit sei- ne Richtung wechseln können.
Jada ist deshalb dafür ausgelegt, mit maximal 30 Meter pro Quadratsekunde abzubrem- sen – ein Stopptempo, das der dreifa- chen Erdbeschleunigung entspricht.
Diese Bremskräfte sind extremer als bei rasanten Achterbahnen oder beim Rennsport.
Die Kräfte im unkontrollierten Störfall sind noch einmal deutlich höher, die Anfor- derungen an die hier eingesetzten Not- stopper also enorm.
Für diese Aufgabe Für die Sicherheit der drei beweglichen Achsen eines Hightech-Badminton-Roboters sorgen Dämpfungselemente von ACE aus Langenfeld.
Hohe Energieaufnahme, durchgehendes Außengewinde, neueste Dichtungstech- nik, gehärtetes Führungslager und inte- grierter Festanschlag: Die Magnum-Dämp- fer der MC-Familie von ACE.
(Fotos: FMTC, ACE) Spiel mit mir! Industriestoßdämpfer mit hoher Energieaufnahme