handling April 2011 6 www.handling.de Zur Sache Bquente estandsoptimierung, also die konse- Bestands- und Sortiments- optimierung unter Wahrung der Ver- sorgungssicherheit, wurde im Rahmen der Studie „Materialwirtschaft nach der Krise“ als Top-Thema für das Jahr 2011 identifi ziert, denn so schnell die Stim- mung in den Unternehmen umgeschla- gen ist, so schnell haben sich auch die Problemstellungen und Anforderungen für die Verantwortlichen in der Material- wirtschaft verändert.
Inform als Institut für Operation Re- search und Management in Aachen hat 117 Entscheider aus Industrien, in denen die Materialwirtschaft eine besonde- re Rolle spielt, nach den neuralgischen Punkten in der Materialwirtschaft für die kommenden zwölf Monate befragt.
Überrascht hat, dass die Befragten mas- siven Veränderungsbedarf weniger auf der Ebene genereller Unternehmens- und Bereichsstrategien lokalisierten vielmehr war es die steigende operative Komplexi- tät, die bestehende Systeme und Struktu- ren überfordert.
Darüber hinaus wurden die dramatisch abnehmende Prognosti- zierbarkeit der Märkte sowie die zuneh- mend anspruchsvolle Steuerung globaler Wirtschaftsketten als zentrale Herausfor- derungen für 2011 ausgemacht.
„Im Jahr Zwei nach der Krise gilt es, die rasant eingetretene Erholung fest und nachhaltig im Griff zu behalten.
War es noch bis vor wenigen Monaten uner- lässlich, Liquidität zu sichern, liegt heute der Fokus darauf, Prozesse und Struktu- ren möglichst schnell auf das Wachstum auszurichten und dafür zu sorgen, dass die noch vor einem Jahr überlebens- notwendigen Einsparungen nicht zur Wachstumsbremse werden“, kommen- tiert Ludger Schuh, Leiter Geschäftsbe- reich Materialwirtschaft und Mitglied der Geschäftsleitung bei Inform.
Insgesamt ermittelt die Befragung fol- gende fünf Themenschwerpunkte für das laufende Jahr: 1.
„Bestandsoptimierung“: Die konse- quente Bestands- und Sortimentsop- timierung unter Wahrung der Versor- gungssicherheit ist das Top-Thema der nächsten Monate.
Die Heraus- forderung liegt darin, die Balance zwischen einem optimierten Working In der Krise waren Aufträge Mangelware.
Seitdem weite Teile der Wirtschaft global wie- der kräftig anziehen, zeigt sich ein weiterer Mangel: Rohstoffe werden knapp.
Vereinzelt ste- hen wegen Nachschubproble- men sogar Bänder still.
Materi- alwirtschaft wird zum Point of Strategy.
Planung optimieren Materialwirtschaft braucht Anpassung der Systeme Ludger Schuh: Es geht darum, die Er- holung nach der Krise nachhaltig im Blick zu behalten.
Broschüre bestellen 117 Entscheider aus Industrien, in denen die Materialwirtschaft eine besondere Rol- le spielt, hat Inform befragt, welche Faktoren die nächsten Monate bestimmen.
Die komplette Studie „Materialwirtschaft nach der Krise“ ist auf Anfrage über inform@ maisberger.com erhältlich.
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