handling April 2011 16 Handhaben ? Kennziffer 17 Auch Handhabung Auch die Handhabungstechnik gehört nun zum Leistungsportfolio von Rühle aus Walz- bachtal-Jöhlingen.
Unter der Führung von Udo Goldenbaum entstehen hier zukunft- weisende und innovative Manipulatoren- typen nach neuesten Gesichtspunkten der Ergonomie.
Das Unternehmen erstellt mo- dulare Systeme für unterschiedlichste An- wendungen – ein Spezialgebiet ist unter anderem der Bereich Handhabung beim Cockpit – und Frontendverbau.
Hierzu hat Rühle eine Studie generiert zum Thema Taktzeit und Verbau.
Der Sondermaschi- nenbauer, der unter anderem in der Verpa- ckungsindustrie unterwegs ist, Komplett- Montageanlagen nach kundenspezifi schen Anforderungen erstellt, Prototypen fertigt sowie Softwareentwicklungen und Schalt- schrankbau im Angebot hat, verwendet modernste Konstruktionssysteme und fun- dierte FEM-Berechnungssysteme.
Er legt Wert auf Wirtschaftlichkeit, Stabilität und Qualität und behauptet sich so bereits seit 35 Jahren auf dem Markt.
Zur jüngsten Entwicklung gehört eine Vierrand-Siegel- beutelmaschine VH4-High Speed mit einer mitlaufenden Längssiegelung auf Linear- einheiten.
Eine SPS Steuerung regelt die Servomotorenachsen nach dem Konzept Masterachse – Leitantrieb – Folgeantriebe.
Das Einbringen von Wärme in den Packstoff erfolgt synchron mit der Bahngeschwindig- keit mittels Formatplatten.
Der Siegeldruck ist exakt über Präzisionsdruckregler einstell- bar.
Ein Farb-Touch-Display 640 mal 480 Pixel dient zur Statusanzeige und Datenein- gabe.
Die Maschine wird mit einer umfang- reichen Serienausstattung angeboten.
Son- dereinrichtungen nach Kundenwünschen sind möglich.
pb Handhabungstechnik ? Kennziffer 210 Rühle, Walzbachtal, Tel.
07135/939197, Fax 07203/922032, www.ruehlemaschinen.de Kurz und klein Bis zu 3.000 Kilo Produktionsreste pro Stunde zerkleinern die Kunststoff-Groß- mühlen von Getecha: Klebrige Butzen, massive Klumpen, schwere Reststücke – mit solchen Überbleibseln nehmen es die Schneidmühlen der Baureihen RS 6000 und RS 8000 auf.
Dabei ist die RotoSchneider-Serie fl exibel, denn mit verschiedenen Rotortypen, umrüstbaren Variationsrotoren sowie Alternativen bei Zuführung und Handling lassen sich die hochautomatisierten Anlagen auf jeden Anwendungsfall optimal anpassen.
Zu den Stärken gehören maßgeschneiderte Zu- und Abführsysteme das macht die Anlagen zu vielseitig einsetzbaren Zer- kleinerungslösungen für Spritzgieß-, Extrusions- und Blasform-Produktionen.
Herzstück ist der Rotor.
Seine Konstrukti- on entscheidet über die Schneidleistung und darüber, welche Werkstoffe und welches Volumen die Anlage „verdau- en“ kann.
Je nach Fall rüstet Getecha seine Geräte mit Drei-, Fünf- oder Sie- ben-Messer-Rotoren aus und optimiert auf diese Weise Materialeinzug und Schnittfrequenz.
Die Segment-Bauweise der Rotoren ermöglicht es, die Messer exakt nebeneinander oder versetzt an- zuordnen.
Dadurch erhält der Rotor eine offene oder eine geschlossene Form.
Das beeinfl usst das Eintauch-Verhalten des Schneidguts und hat Auswirkungen auf Durchsatz, Messer-Standzeit und Blocka- de-Toleranz des Rotors.
Als prozesstech- nisches Bindeglied zwischen den Funkti- onsmodulen der Komplettanlagen dient die durchgehende Automatisierung.
Sie sorgt für das reibungslose Zusammen- spiel von Fördertechnik, Metalldetektion, Schneidwerk, Mahlgut-Entsorgung (mit Big-Bag-Abfüllstationen), Entstaubung sowie Kühl- und Ablufttechnik.
Über den Betriebsstatus informieren Leucht- anzeigen im Schaltschrank.
Auf Wunsch stattet der Hersteller die Anlagen mit ei- ner SPS-Lösung und Touch Screen aus.
Meldungen, Warnungen oder auch Stö- rungen werden via Bildschirm visualisiert und in Klartext (mehrsprachig) ange- zeigt.
Das macht die Anlagen bediener- freundlich.
Auch Reinigung und War- tung lassen sich einfach bewerkstelligen – je nach RotoSchneider-Modell öffnen und schließen sich Trichter und Mahl- raum elektrohydraulisch.
Fernwartung ist möglich.
pb Schneidmühlen ? Kennziffer 249 Getecha, Aschaffenburg, Tel.
06021/8400-0, Fax 8400-35, www.getecha.de Impuls für Sparsamkeit Jüngst erhielt Sommer-automatic in Leip- zig den Intec-Preis für den Impulsgreifer GEP9002.
Mit dieser Auszeichnung wür- digt die Leipziger Messe herausragende Entwicklungen im Bereich der Ferti- gungstechnik sowie im Werkzeug- und Sondermaschinenbau.
In der Kategorie für Unternehmen über 100 Mitarbeiter vergab die Jury den zweiten Platz an den Ettlinger Greiferspezialisten.
Kriterien für die erfolgreiche Platzierung waren unter anderem der Innovationsvorsprung im Vergleich zum aktuellen Stand der Tech- nik, der Beitrag zur Ressourceneffi zienz und die Wirtschaftlichkeit.
Der GEP9002, ein elektrischer Parallelgreifer, arbeitet sehr schnell und bietet neben einer inte- grierten Steuerung auch eine Positionsab- frage.
Er passt zum Thema Green Auto- mation: Der Impulsgreifer arbeitet mit kurzen Stromimpulsen und wird nur wäh- rend der Backenbewegungen für etwa 20 Millisekunden bestromt.
Im offenen oder geschlossenen Zustand ist er strom- los und verbraucht keine Energie – pas- send für alle Automatisierungsaufgaben, bei denen es auf sehr kurze Zykluszeiten und einen geringen Energieverbrauch ankommt.
Anders als bei pneumatischen Systemen benötigen elektrisch angetrie- bene Komponenten wie der Impulsgreifer keine aufwändige Pneumatik-Infrastruk- tur.
Das senkt die Gesamtbetriebskosten.
Der Impulsgreifer ist mit einer integrierten Steuerung ausgestattet, die einen echten Plug&Play-Einsatz möglich macht: Ein- fach die 24-Volt-Stromversorgung und die Steuerleitung anschließen und mit der Arbeit loslegen.
Die im Greifer integrierte Positionsabfrage per Hall-Sensor gibt der übergeordneten Steuerung zuverlässig Impulsgreifer GEP9002 ? Kennziffer 165 Sommer-automatic, Ettlingen, Tel.
07243/727-2441, Fax 727-32499, www.sommer-automatic.de Aufschluss über den aktuellen Greifer- zustand und trägt damit zu einer hohen Prozesssicherheit bei.
pb