ist nur erreichbar, wenn man die aktiven mechanischen Teile durch Sensoren er- setzt.
Die Signale müssen dann ausge- wertet und Sperrmechanismen aktiviert werden.
Montagehilfen Werden Werkstückträger mit Montage- basisteilen beladen, kann es bei Teilen mit symmetrischer Außenform eben- falls zu Belegungsfehlern kommen.
Mit Aussparungen, Stiften oder Abweisern kann man das verhindern.
Es werden asymmetrische Merkmale zusätzlich geschaffen.
Bild 3 zeigt hierzu ein ein- faches Beispiel.
Auch eine Kombina- tion mit Warnsignalen wäre eine gute Lösung oder Ergänzung.
Oft gelingt es, ohnehin vorhandene Objektmerkmale wie Vertiefungen oder Löcher dafür auszunutzen.
Bild 4 zeigt ausschnittsweise eine Handmontagevorrichtung.
Die Aufga- be besteht darin, einen Hebelarm in ein Basisteil einzusetzen.
Er wird auf eine Achse aufgesteckt.
In der ursprüng- lichen Ausführung konnte man den abgewinkelten Hebelarm nach rechts oder links auskragend einbauen.
Diese Freiheit muss man durch ein Kontakt- element einschränken.
Gewählt wurde ein feststehender Arm, der den Platz für den Falscheinbau versperrt und der an die Montagevorrichtung angebaut wurde.
Sensorische Montageverfolgung Man stelle sich folgende Situation vor: An einem Handmontageplatz entnimmt der Werker die Montageteile aus Mate- rialkästen beziehungsweise Griffscha- len, die oft mehretagig aufgebaut sind.
Bei verwechselbaren Teilen ist schnell ein Fehler passiert.
Die Montagereihenfolge ist in der Regel vorgegeben und kann nicht verändert werden.
Für kritische Montageschritte ist wichtig: Wurde in die richtigen Materialkästen gegriffen, hat man die Reihenfolge eingehalten oder wurden Teile vergessen.
Wie kann man das überwachen? Eine Möglichkeit besteht darin, die Materialkästen mit zum Beispiel optoelektronischen Sen- soren auszustatten.
Man kann sich auch infrarotempfi nd- liche Sensoren vorstellen, die die Hand des Werkers wahrnehmen.
Jeder Griff nach einem Montageteil erzeugt jeden- falls ein Signal und das wird registriert.
Man kann dann annehmen, dass ein Bauteil entnommen wurde.
Wie das Bild 5 zeigt, werden die Signale von einem (leicht veränderbaren) Sensorinterface übernommen und zur Auswertung an eine problemangepasste Hardware wei- tergereicht.
Geeignete Software, die zum Beispiel PC-lauffähig ist, ermög- licht dann die Auswertung und Visua- lisierung der beobachteten Vorgänge.
Bei sicherheitskritischen Produkten oder Baugruppen, zum Beispiel aus der Fahr- zeugindustrie, ist dann auch der akten- kundige Nachweis einer Überwachung sehr wichtig.
Stefan Hesse handling April 2010 17 Handhabungstechnik www.handling.de Bild 3: Werkstückträger mit eingelegtem Basisteil und Sicherung gegen Falschlage (Draufsicht).
Bild 4: Eingeschränkter Montagefreiraum zur Vermeidung seitenverkehrten Anbaus mit Hilfe eines fi xen Armes.
Bild 5: Sensorabfragen am Montageplatz bringen zusätzliche Fehlersicherheit.
Optoelektronische Sensoren ? Kennziffer 86 Baumer, Friedberg, Tel.
06031/6007-0, Fax 6007-70, www.baumer.com Optoelektronische Sensoren ? Kennziffer 87 Balluff, Neuhausen, Tel.
07158/173-0, Fax 5010, www.balluff.com Optoelektronische Sensoren ? Kennziffer 88 Keyence, Neu-Isenburg, Tel.
06102/3689-0, Fax 3689-100, www.keyence.de