Kombination Roboter mit Fördertechnik ist das Konzept der Anlage bei ähnlichen Stückzahlen und einigermaßen vergleich- baren Eigenschaften durchaus auf andere Produkte übertragbar.
„Einzig der Greifer ist produktspezifi sch“, sagt Mario Krämer.
Bei der Auslegung des 16fach-Greifers zeigen die ASA-Entwickler, was sie drauf haben.
Selbst die leichten Brötchen nei- gen dazu, beim Schwenken des Roboters mit nahezu Maximalgeschwindigkeit der Fliehkraft zu gehorchen.
Nicht nur auf der Entwurfs- und Ent- wicklungsseite hält Krämer die Kompe- tenz im eigenen Haus.
Bewusst setzt man bei ASA auf eine hohe Fertigungstiefe.
Erstens sind die Wege bei Änderungen kurz, zum anderen stimmt dann in der Gesamtanlage die Qualität.
Krämer: „Man kann sagen, dass die ganze Anlage nahe- zu ohne Zukaufteile von uns gebaut wur- de.“ Standardkomponenten wie Roboter, Steuerungsbausteine oder Förderantriebe zählen dabei zur „Konfektionsware“, die mit der Erfahrung aus vielen Anlagen be- schafft wird.
Anlagen gehen nach Afrika ASA macht auch den Steuerungsbau samt Programmierung und Visualisierung selbst.
Auch Schaltschränke stammen aus der eigenen Fertigung.
Eine zentrale SPS steuert die Anlage.
Die Robotersteu- erung arbeitet untergeordnet.
Bei der Auswahl des Fanuc-Roboters M-20iA wa- ren Reichweite und Geschwindigkeit be- stimmende Kriterien.
In der Variante mit langem Arm hat der Roboter eine Reich- weite von 2.010 Millimeter.
Zunächst soll- te eine klassische ASA-Pick&Place-Zelle mit hängendem Roboter gebaut werden, wie Mario Krämer bemerkt.
„Bei unseren Zellen mit LR Mate- oder auch Deltaro- botern, etwa dem M-3iA/6S, sind die Roboter normalerweise hängend ange- ordnet.
Damit haben wir und unsere Kun- den gute Erfahrungen gemacht.“ Bei der Hotdog-Anlage habe sich im Engineering jedoch ergeben, dass man die Reichwei- te vergrößern kann, indem der Roboter auf einen Sockel montiert wird.
Krämer: „Zudem nutzen wir in der gewählten Konfi guration die Geschwindigkeit besser aus.“ Solche Limits werden im Enginee- ring von ASA immer wieder durch Einsatz der Simulationstechnik ausgelotet.
„Bei Anlagen wie dieser gehen wir zwar meist ans Limit, aber nicht darüber hinaus“, verweist Mario Krämer auf einen unter Life Cycle-Aspekten wichtigen Punkt.
„Schließlich sollen die Anlagen auch dau- erhaft zuverlässig arbeiten.“ Da die vier Hotdog-Anlagen nach Afrika gehen, zählt die Zuverlässigkeit doppelt.
Das gilt auch für die Sensorik.
Positionen werden über einfache Sensoren abgefragt.
Auf Ka- mera und Linetracking wurde verzichtet.
Funktionen des Roboters lassen sich per Fernwartung überwachen und pfl egen.
„Sollte es tatsächlich ein Problem vor Ort geben, gehen wir über einen VPN-Tunnel auf den Roboter und schauen uns das Pro- blem an“, sagt Mario Krämer.
Und noch ein Beispiel für eine dauerhafte Vereinfa- chung der Instandhaltung bei geringem Mehraufwand: Transportbänder mit Reiß- verschluss.
„Mit dieser Lösung wird dem Betreiber ein Wechsel sehr erleichtert.“ Alter Gurt auf, neuer Gurt drauf, fertig.
Kein Zerlegen der Mechanik.
Lediglich Antriebs- und Umlenkrollen müssen ein- gestellt werden, damit der Gurt in der Spur läuft.
Bernhard Foitzik/bw handling März 2012 47 www.handling.de Material Handling Brötchenhandling ? Kennziffer 172 ASA Automatisierungs- und Fördersysteme, Mainhausen, Tel.
06182/8952-0, Fax 8952-29, www.asaweb.de Laserkennzeichnung unschlagbar ist Bluhm Systeme bei innovativer Codiertechnik.
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