Mikrotiterplatten kann die Verteilung der Proben zu jedem Zeitpunkt lückenlos ver- folgt werden.
Somit ist das spätere Ana- lyseergebnis jeder Probe eindeutig dem jeweiligen Milcherzeuger zuzuordnen.
Nach dem Scannen setzt der TX60 die Platten präzise an exakt defi nierter Positi- on auf einer Transfereinheit ab, die jeweils zwei MTP in ihre genaue Position auf dem Deck des Pipettierroboters Microlab Star- plus bringt.
Die Maschine hat 16 individuell spreizbare Kanäle und verbringt kleinste Mengen Milch aus den Probefl aschen in die Wells der MTP.
Nach jedem Befüllvorgang kommen die Nadelsätze des Pipettierrobo- ters automatisch in eine Reinigungsstation und werden gegen einen frischen Satz ausgetauscht.
Der Stäubli TX60 holt die be- füllten MTP an defi nierter Position wieder ab und übergibt sie an die Übergabestati- on des Inkubatorschrankes, wo die Proben etwa 2,5 Stunden bebrütet werden.
Beim Einsatz in der Hemmstoffanalyse zählen besonders die Kriterien Präzision und Bahn- verhalten des Roboters.
Für eine fehlerfreie Pipettierung müssen die Mikrotiterplatten sehr exakt positioniert werden.
Außerdem muss der Roboter die MTP schnell, scho- nend und ruhig transportieren.
Der TX60 leistet das.
…und holt sie vom Inkubator wieder ab Das Detektieren eventueller Hemmstoffe folgt einem ebenso einfachen wie effi zi- enten Verfahren.
Jedes der 96 Wells einer MTP enthält einen defi nierten Nährboden mit einem speziellen Keim und den Farb- stoff Brillant-Schwarz.
Nach dem Bebrüten zeigt sich optisch in den Wells, in welchen Milchproben Hemmstoffe vorhanden sind.
In den Wells mit hemmstoffhaltiger Milch kann der Farbstoff von den im Nährboden enthaltenen Bakterien nicht umgesetzt werden, deshalb bleibt das Well blau.
Sind in einer Milchprobe keine Hemmstoffe vor- handen, kann der Farbstoff umgewandelt werden, und es erscheint eine intensive gelbe Farbe.
Nach rund 2,5 Stunden holt der Robo- ter die bebrüteten Proben am Inkubator- schrank wieder ab.
Nach einem kurzen Zwischenstopp, bei dem kondensierte Flüssigkeit entfernt wird, steuert der TX60 eine Bildverarbeitungsstation an.
Das Visi- onsystem macht eine Aufnahme von allen Wells auf der MTP und leitet die Daten di- rekt an den Rechner weiter.
Die optische Detektion mit automatischer Auswertung der Farbsättigungswerte führt zu einem zuverlässigen Ergebnis und hat mehrere Vorteile: Zum Einen ist das Ergebnis der Probe durch die hinterlegte Aufnahme dokumentiert, zum Anderen signalisiert das System dem Bediener bereits über den Monitor, welche Probe ein positives Ergeb- nis geliefert hat.
pb www.handling.de Nach dem Scannen setzt der Stäubli TX60 die Mikrotiterplatten präzise an exakt de- fi nierter Position auf einer Transfereinheit ab.
Das erfolgt schnell, schonend und ru- hig.
(Foto : Stäubli) Sechsachsroboter TX60 ? Kennziffer 118 Stäubli Robotics Deutschland, Bayreuth, Tel.
0921/883-80, Fax 120-70, www.staubli.com .de 75428 ILLINGEN · GERMANY Tel.
+49 (0) 70 42/ 82 50-0 winkel@winkel.de Infos online Besuchen Sie uns: Automatica München 22.
- 25.
Mai · Halle B2 / 234 COLIBRI Behälter-RBG ? Tragkraft 2 x 50 kg ? Hochdynamisch bis 6 m/sec.
? Antriebe mechanisch synchro- nisiert für max.
Steifigkeit ? Innovatives Last-Teleskop ? Innovatives Sicherheitssystem ? Mehr verfügbare Regalfläche ? Wartungsarm ? Der neue Klassenprimus NEU ? Kennziffer 34