handling Februar 2012 16 www.handling.de Handhaben Mstandardisierten odulare Systeme basieren auf Einzelbauteilen, die sich auf unterschiedliche Weise zu einem Ganzen kombinieren lassen.
Grundvoraussetzung sind standardisierte Schnittstellen, die sicherstellen, dass die Module miteinander kompatibel sind.
Derlei Systeme verringern die Anlagen- komplexität, verkürzen die Projektie- rungszeit, senken die Entwicklungs- und Herstellkosten, vereinfachen die Monta- ge, Inbetriebnahme, Wartung und Re- paratur und lassen sich üblicherweise an veränderte Bedingungen und Aufgaben anpassen.
Bei der Auswahl eines Modulbaukas- tens sind mehrere Aspekte zu berücksich- tigen.
Wichtig ist es, die Auswahl an Mo- dulen zum Greifen, Drehen und Bewegen zu prüfen sowie die Größen, Gewichte und Verfahrwege, die abzudecken sind, außerdem die Antriebsarten, Leistun- gen, Verbindungs- und Aufbauelemente sowie Kompatibilität und Schnittstellen.
Auch die Ansteuerung der Module, ihre Einbindung in übergeordnete Anlagen sowie vorkonfi gurierte Baugruppen sind wichtige Auswahlkriterien.
Nicht zuletzt ist auch der Energieverbrauch ein wesent- licher Aspekt.
Grundsätzlich sollten Bau- kastensysteme so konzipiert sein, dass sie Systemintegratoren, Anlagenbauern und Anwendern bei minimalem Planungs-, Konstruktions- und Inbetriebnahmeauf- wand ein hohes Maß an Gestaltungsfrei- heit, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Sicherheit verschaffen.
Zusätzlich sollten zum Baukasten auch Adapterplatten und stabile Säulenprofi le gehören, über das sich sämtliche Komponenten frei, passge- nau, sicher und stabil miteinander kom- binieren lassen.
Zusätzliche Softwaretools können eine wertvolle Hilfe sein, um die Konstruktion und die Auswahl von Kom- ponenten zu erleichtern.
Konzentration auf den Gesamtprozess Eine Variante des Baukastenprinzips ist die Modularisierung kompletter Baugrup- pen.
Bei Linien- und Raumportalen zum Beispiel lassen sich so erhebliche Kosten einsparen, ohne Abstriche bei Funktionali- tät, Leistung, Langlebigkeit oder Präzision hinnehmen zu müssen.
Sämtliche pneu- matischen oder elektrischen Einheiten sind bei Lieferung bereits in einbaufertige Baugruppen vormontiert – etwa Antrieb, Energiekette, Sensorik, Stoßdämpfer so- wie Verbindungselemente.
Der Anlagen- bauer oder Systemintegrator kann sich auf das Wesentliche konzentrieren – auf die Konzeption des Gesamtprozesses.
Schunk aus Lauffen vertritt die durch- gängige Modularität.
Aus einem mit mehr als 7.000 Kombinationsmöglichkeiten großen Systembaukasten für die Hoch- leistungsmontage lassen sich unzählige Applikationen für die Kleinteilehandha- bung und Montageautomation konstru- ieren.
Über Adapterplatten werden die Greifmodule mit dem Baukastensystem verbunden auf diese Weise sind mehrere zehntausend Applikationsvarianten mög- lich – bei jederzeit hochgenauer Reprodu- zierbarkeit.
pb Für Greifsystemen in der Hand- habungs- und Montagetechnik spielen standardisierte Modul- baukästen eine immer größere Rolle: Sie verkürzen die Zeit für Planung, Projektierung und Inbetriebnahme und senken die Investitionskosten.
Weil sie fl exibel sind, machen sie die Anlage zukunftssicher.
Module für morgen Greifsysteme für Handhabung und Montage Mit Modulbaukästen sind beinahe unzäh- lige Applikationsvarianten für die Monta- getechnik realisierbar.
(Foto: Schunk) Modulbaukasten ? Kennziffer 50 Schunk, Lauffen, Tel.
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