„Insel-Lösung“, also im Offl ine-Betrieb eingesetzt.
Zusätzlich betreiben die Prüf- techniker einen Programmierplatz, an dem die Prüfprogramme vorab erstellt werden.
Uwe Frech sagt: „Durchsatz ist für uns kein Kriterium, sondern die Qua- lität ist entscheidend ? gerade bei hoch- komplexen Baugruppen muss jeder Fehler gefunden werden.“ Derzeit erfasst Vosch eine Fehlerrate von etwa 0,6 Prozent, wo- bei die Auffälligkeiten etwa 0,26 Prozent betragen.
Uwe Frech argumentiert, dass man lieber eine höhere Pseudofehlerrate in Kauf nimmt als Schlupf.
Alle Prüfkom- plexe werden mit der jeweiligen Artikel- nummer hinterlegt, was bei mehrmaligen Durchläufen gleicher oder ähnlicher Bau- gruppen zu einer dauerhaften Senkung der Pseudofehlerrate führt.
Im Gegensatz zu anderen AOI-Anwendern wird die inte- grierte Bauteil-Bibliothek weniger genutzt als die eigenen Einträge mit Artikelnum- mern, hinter denen sich die Baugrup- pen-Varianten verbergen.
Vosch betreibt zusätzlich zur im AOI-System integrierten statistischen Prozesskontrolle eigene Sta- tistiken zu den jeweiligen Prüfprogram- men nach Ablauf eines Projektes.
Alice Hautle, AOI-Verantwortliche bei Vosch, erzählt von Anlaufschwierigkeiten zur Nutzung des Systems.
Diese wurden jedoch durch die umfassende Unterstüt- zung durch Göpel Schweizer Distributor ad+t behoben.
Seit Anfang 2011 betreut ALice Hautle das System im Dauerbetrieb – und es funktioniere sehr gut.
Es bie- tet viele Möglichkeiten, sichert die hohe Qualität der Baugruppen ab und hat den Aufwand der optischen Inspektion seit- dem erheblich gesenkt.
„Wir sind immer wieder überrascht, was die Maschine alles kann“, meint Hautle.
Gerade im Hinblick auf komplexes Layout und daher mitge- hende verdeckte Lötstellen bietet das OptiCon AdvancedLine durch das inte- grierte Schrägblickinspektionsmodul Cha- meleon ungeahnte Möglichkeiten, da die Testabdeckung gestiegen und die Fehler- suche optimiert wurde.
„Wir können sehr viel mehr sehen und auch entsprechend Fehler fi nden, die durch eine Inspektion von oben verborgen geblieben wären“, sagt Hautle.
„Riesenschritt nach vorn“ Uwe Frech meint: „Seit der Anschaffung des AOI-Systems haben wir qualitativ ei- nen Riesenschritt nach vorn gemacht“.
Die jeweilige Teststrategie wird direkt mit den Kunden beraten und abgesprochen.
Derzeit wird das optische Inspektions- system bei etwa 80 bis 90 Prozent aller Produkte eingesetzt – je nach Losgröße und Komplexität der Baugruppen.
Auch die Zusammenarbeit zwischen Anbie- ter und Anwender hat einen Beitrag zur Erhöhung der Produktqualität geleistet.
Laut Uwe Frech besteht eine gute Zusam- menarbeit mit dem Schweizer Distributor, da Probleme offen angesprochen und umgehend behoben werden.
Außerdem lobt man das Online-Forum auf der Kun- denwebsite von Göpel.
Uwe Frechs Fazit fällt kurz und knapp aus: „Wir sind sehr zufrieden, und die Investition hat sich voll gelohnt.“ bw www.handling.de Fertigungsauftrag bei Vosch: Grundlage der Kontrolle.
Alice Hautle am OptiCon AdvancedLine: Anfangschwierigkeiten sind überwunden.
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