handling Februar 2012 12 Szene ? Kennziffer 42 ? Kennziffer 114 Justizia lagert Akten in der Kirche Die Theresienkirche in Hamm hat nun eine neue Bestimmung: sie lagert die Akten des Oberlandesgerichts (OLG).
Aufgrund zurückgehender Anzahl an Kirchgängern musste die Kirche ge- schlossen werden.
Doch anstatt sie abzureißen wurde sie an das OLG vermietet.
Durch die drohende Feuchtigkeit im bestehenden Aktenlager musste das Amt schnell für eine neue absolut trocke- ne Lagermöglichkeit sorgen.
Der Regalspezialist Berger installierte trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eine Drei-Geschoss- Fachbodenregalanlage mit Lastenaufzug im Kirchenschiff.
Die besondere Herausforderung dabei war, dass das Regal auch über die Erhöhung im Altarbereich weitergeführt werden sollte.
Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, das Baumaterial durch das kleine Kirchenportal ins Innere zu befördern.
Zur professionellen Lagerung der DIN-A4 großen Handmappen hat sich das OLG für eine Fädelstabanlage entschieden.
Elf Fädelstäbe pro Fachboden für drei Lagerebenen nebeneinander sorgen für das exakte Ein- lagern der Akten.
Die Regalanlage mit 14 Zeilen hat eine Ge- samthöhe von 7,50 Metern und eine Länge von 19 Me- tern.
Die Lagerfl äche beträgt 1.800 Qua- dratmeter bei über 5.000 laufenden Me- tern Fachböden.
Die lichte Fachhöhe liegt nach Kundenwunsch bei 380 Millimeter.
Projektleiter Klaus Gottschalk von Berger freut sich: „Trotz der besonderen bau- lichen Herausforderungen konnten wir den engen Zeitrahmen von acht Wochen von der Planung bis zur Montage einhalten und das neue Lager für die Akten zügig realisieren.“ Berger plant und realisiert professionelle Lagerprojekte.
Die Kernkompetenz um- fasst Fachbodenregale, Palettenregale, Kragarmregale und Stahl- baubühnen.
Der Betriebseinrichter betreut seine Kunden von der Beratung, der Planung, der Realisierung bis hin zur Montage.
bw Von Kirche keine Spur mehr zu erkennen: Nur das Licht erinnert irgendwie… Im Dienste der Effi zienz Multi-Contact feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Firmenjubiläum.
Die Schwei- zer, deren Geschichte 1962 als Familien- unternehmen in Basel begann, hat sich im Laufe der letzen 50 Jahre zu einem international führenden Hersteller elek- trischer Steckverbinder mit Niederlas- sungen in allen Teilen der Welt entwi- ckelt.
Grundlage des Erfolges bildet bis heute die Erfi ndung von Firmengründer Rudolf Neidecker, die MC-Kontaktla- melle.
Diese wurde im Laufe der Jahre ständig für verschiedene Anwendungsbereiche angepasst und weiterentwickelt.
Diese Kontaktlamellen zeichnen sich durch hohe Energieeffi zienz, Zu- verlässigkeit sowie eine lange Lebensdauer aus und sind Kern- stück des umfangreichen Steckverbindersortiments für Industrie, Automation, Photovoltaik, Medizin-, Prüf- und Messtechnik.
Die langjährige Erfahrung, die Innovationsfähigkeit und die Vielsei- tigkeit der MC-Kontaktlamellentechnik ermöglichen es, fl exibel auf Anforderungen unterschiedlicher industrieller Anwendungen einzugehen.
bw Ein Logo zum Jubilä- um: Multi Contact wird heuer 50.
China feilt an der Performance Chinesische Unternehmen investieren – staatlich gefördert – stark in Innovationen und entwickeln zunehmend komplexere Maschi- nen.
Technologisch prägen dabei zwei Megatrends die Richtung: Die chinesische Regierung hat im bis 2015 laufenden Fünf-Jahres- Plan anspruchsvolle Umweltziele defi niert.
Die chinesische Indus- trie kann diese Ziele nur erreichen, wenn sie energieeffi zientere Maschinen und Anlagen einsetzt.
Der zweite Schwerpunkt liegt auf dem steigenden Automationsgrad in der Industrie.
Er wird durch die demografi sche Entwicklung forciert.
Um die gesteckten Ziele zu erreichen hat China den Maschinenbau zu einer Schlüs- selindustrie erklärt, schreibt Bosch Rexroth in einen Hintergrund- bericht.
Staatlich gefördert zielen chinesische Hersteller auch auf die mittleren und High-end-Segmente, die bislang von den etab- lierten Maschinenbauern in Europa, Japan, Korea und den USA dominiert werden.
Das schafft die Voraussetzungen für Markter- folge außerhalb des Heimatmarktes.
Ein weiterer Paradigmen- wechsel zeichnet sich durch die demografi sche Entwicklung in China ab.
Auf dem jährlichen China Summit der britischen Wirt- schaftszeitung Economist hoben Experten im November 2011 hervor, dass sich die Zahl der ins Berufsleben einsteigenden jun- gen Menschen im Alter von 16 bis 24 bereits um rund 30 Pro- zent verringert hat.
Die Arbeitskosten steigen schon seit mehre- ren Jahren in den industrialisierten Zentren, so dass immer mehr Unternehmen in das bisher weniger industrialisierte Hinterland abwandern.
Eine verstärkte Mechanisierung der Landwirtschaft könnte den für die Industrie verfügbaren Arbeitskräftepool noch einmal um 20 Prozent steigern.
Grundsätzlich waren aber 72 Prozent der teilnehmenden Industrievertreter der Veranstaltung überzeugt, dass China den Vorteil niedriger Lohnkosten bereits verloren hat.
Damit steigt, wie in den anderen Industriestaaten, der Rationalisierungsdruck mit einer Verlagerung menschlicher Arbeit auf Maschinen.
Auf absehbare Zeit steigt der Automa- tisierungsgrad in chinesischen Fabriken deutlich.
Das birgt für europäische Maschinenhersteller zusätzliche Chancen, denn sie liefern beispielsweise im Bereich der Werkzeug- oder Kunststoff- maschinen bereits heute die meisten Maschinen als komplette Fertigungszellen einschließlich Automatisierung aus.
bw