die Programmierung der SPS überneh- men.
Das funktioniert hier hervorragend, weil das MSS (3RK3) aus dem Sirius-Sys- tembaukasten von Siemens über die Soft- ware MSS ES einfach zu parametrieren ist.
Mithilfe eines grafi schen Editors und Drag- &-Drop-Arbeitsweise lassen sich selbst komplexe Sicherheitskonzepte übersicht- lich darstellen.
Die Software bietet einen weiteren Vorteil: Noch bevor die Anlage in Betrieb genommen wird, können die Jansen-Mitarbeiter durch das sogenannte „Forcen“ alle Sicherheitsfunktionen im Programm durchspielen.
Damit lässt sich prüfen, ob sich die Anlage wie gewünscht verhält.
Jansen kommentiert: „Letztend- lich können wir die Sicherheitsanforde- rungen der neuen Maschinenrichtlinie mit der EN 62061 bzw.
EN ISO13849-1 ohne „Bauchschmerzen“ erfüllen.“ Große Zeitersparnis Aber nicht nur das bessere Gefühl stand bei der Entscheidung für die softwareba- sierte Sicherheitstechnik im Mittelpunkt.
Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass der Anwender mit dem MSS in der Vorpla- nung einer Anlage weniger Zeit benötigt als mit konventioneller Sicherheitstechnik über einzelne Sicherheitsschaltgeräte.
„Allein das Engineering“, schätzt Jansen, „läuft mit dieser Lösung über 20 Prozent schneller aber auch der Installationsauf- wand reduziert sich um etwa den glei- chen Betrag.“ Dafür gibt es einige gute Gründe: Zum Beispiel lassen sich an das Grundgerät des Systems MSS Basic bis zu sieben Erweiterungsmodule anreihen und so zu einem kompakten Sicherheitsblock ausbauen.
Bei der nächsten Ausbaustufe MSS Advanced sind es sogar neun.
Auf diese Weise können Ein- und Ausgän- ge individuell an den Bedarf angepasst werden.
Jansen erläutert: „Vor allem die Erweiterung bezie- hungsweise Modifi - kation von Anlagen wird dadurch we- sentlich einfacher, schneller und kos- tengünstiger.“ Denn der Praktiker weiß, dass Montageanla- gen bis zum letzten Tag vor der Auslie- ferung noch an die Wünsche der An- wender angepasst werden müssen – selbst spätere Mo- difi kationen bereits produzierender An- lagen sind an der Tagesordnung.
Die Anlage für den Dieselmotoren- hersteller mit einer teilautomatisierten Durchlaufstrecke von etwa 40 Metern besteht aus zwei Zel- len mit teilautomatisierten Montagepro- zessen sowie zehn Automatikstationen.
Die Anlage ist modular ausgeführt, so dass sich spätere Veränderungen mit nur kurzen Stillstandszeiten durchführen las- sen.
Einfache Diagnose über Profi bus Einen weiteren Vorteil dieser modernen Sicherheitstechnik sieht Peter Jansen bei den nunmehr vorhandenen Diagno- semöglichkeiten.
Bei konventioneller Technik müssen die Ein- und Ausgänge entsprechend verdrahtet und zusätzlich auch Meldekontakte auf die Eingangs- gruppen der Steuerung gelegt werden.
Mit dem MSS ist das nicht mehr notwen- dig, denn an das Basisgerät lässt sich ein Profi bus-Modul anreihen.
Damit lassen sich alle vorhandenen Diagnoseinforma- tionen über das Bussystem an die Steu- erung übertragen.
Diese Informationen sind für die Verfügbarkeit der Anlage ein wichtiges Hilfsmittel.
Auf einfache Weise können Meldungen und Fehler, zum Bei- spiel Drahtbruch oder Querschluss einer Sensorleitung, erfasst werden.
Die Zu- ordnung sowie die Textgestaltung kann der Sicherheitstechniker in der Software MSS ES als Klartext hinterlegen.
Zusätz- lich kann der Steuerungstechniker seine eigene Textgestaltung für die Visualisie- rung an Bedien&Beobachten-Geräten anpassen.
Jansen: „Dieser ausführliche und einfache Informationsaustausch per Profi bus über den Status der Maschine ist überzeugend.“ pb handling Februar 2012 35 www.handling.de Ident- und Kommunikationstechnik Dipl.-Ing.
Peter Jansen (re), Firmenchef der Jansen Automation, hier mit dem Siemens-Vertriebsbeauftragten Dipl.-Ing.
Bernhard Höschler (li), weiß die Vorteile des MSS zu schätzen: „Das ist Stand der Technik, um die Sicherheitsansprüche der Euro- päischen Maschinenrichtlinie auf wirtschaftliche Weise erfüllen zu können.“ (Fotos: Siemens) Modulares Sicherheitssystem MMS ? Kennziffer 95 Siemens, Industry Sector, Industry Automation Division, Nürnberg, Tel.
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